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Starker Börsenstart: Sportwagenbauer Porsche sprintet in den Dax

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Von: Thomas Schmidtutz

Porsche-Zentrum in Stuttgart: Der Sportwagenbauer rückt noch vor Weihnachten in den Dax auf.
Porsche-Zentrum in Stuttgart: Der Sportwagenbauer rückt noch vor Weihnachten in den Dax auf. © Marijan Murat/dpa

Der Sportwagenbauer Porsche ist Ende September an die Börse gegangen. Jetzt steigen die Schwaben in die oberste Börsenliga auf. 

Frankfurt/Main – Kaum drei Monate nach dem Börsengang rückt der Sportwagenbauer Porsche in den Dax auf. Die Volkswagen-Tochter ersetzt zum 19. Dezember den Sportartikelhersteller Puma, wie die Deutsche Börse am späten Montagabend mitteilte. Porsche-Finanzchef Lutz Meschke sagte, die schnelle Aufnahme in den Leitindex zeige, dass das Geschäftsmodell von Porsche auch in einem herausfordernden Umfeld robust sei.

Die Stuttgarter waren Ende September an die Börse gegangen. Es war einer der größten Börsengänge in der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Nach einem verhaltenen Start notiert die Aktie inzwischen bei über 100 Euro und damit deutlich über dem Ausgabekurs von 82,50 Euro.

Zum Börsengang hatte die Konzernmutter Volkswagen insgesamt ein Viertel der Porsche-AG-Vorzugsaktien an Investoren verkauft und damit brutto 9,1 Milliarden Euro eingenommen. Weitere 25 Prozent plus eine Aktie der stimmberechtigten Stammpapiere der Porsche AG gehen an die VW-Dachgesellschaft Porsche SE, die von den Eigentümerfamilien Porsche und Piëch kontrolliert wird.

Porsche-Börsengang: Sportwagenbauer steht bei Investoren höher im Kurs als die Konzernmutter

Nach dem jüngsten Kursaufschwung wird Porsche inzwischen an der Börse mit 96,3 Milliarden Euro bewertet und ist damit mehr wert als der der Mutterkonzern mit 83,5 Milliarden Euro. Die Autobauer Mercedes-Benz mit 68,8 Milliarden Euro und BMW mit 56,5 Milliarden Euro rangierten deutlich dahinter. (dpa/utz)

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