Die großen deutschen Auto-Hersteller. Fast alle von ihnen waren bereits in der Formel 1 aktiv.
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Die großen deutschen Auto-Hersteller. Fast alle von ihnen waren bereits in der Formel 1 aktiv.

„Unmöglich - und das wissen alle“

Verbrenner ab 2025 „de facto verboten“? Deutsche Auto-Industrie zittert vor neuer EU-Regel

Die EU hat eine Studie zu Abgasgrenzwerten in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse erschüttern die deutschen Autobauer. Ist Verbrenner schon 2025 am Ende?

Berlin - Die Autoindustrie fürchtet bei scharfen Abgasgrenzwerten der EU das Aus für Autos mit Verbrenner-Motoren - und zwar schon ab 2025. „Mit der Einführung der geplanten EU-7-Norm wird die EU-Kommission Autos mit Verbrennungsmotor ab 2025 de facto verbieten“, sagte die Chefin des Branchenverbandes VDA, Hildegard Müller, der dpa.

Auto und Klima: EU könnte schärfere Abgas-Grenzwerte erlassen - deutsche Autobauer: „Unmöglich und das wissen auch alle“

Um die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens einhalten zu können, möchte die EU die CO2-Grenzwerte verschärfen. Die Bild am Sonntag berichtete über eine Studie im Auftrag der EU-Kommission, auf deren Basis die Grenzwerte einer neuen Euro-7-Abgasnorm festgelegt werden sollen. Noch ist nichts entschieden, aber die Studie legt den Entscheidern in der Kommission teils deutlich strengere Regeln nahe, als in der Abgasnorm Euro 6 gelten.

„Die Kommission will vorschreiben, dass künftig ein Fahrzeug in jeder Fahrsituation quasi emissionsfrei bleiben muss - sei es mit Anhänger am Berg oder im langsamen Stadtverkehr. Das ist technisch unmöglich und das wissen auch alle“, kritisiert Müller. Damit kämen die geplanten Verschärfungen einem Verbot von Autos mit Verbrenner-Motoren gleich. „Statt eines Verbotes brauchen wir Innovationen und Investitionen in E-Fuels und die Brennstoffzelle. Nicht der Verbrenner ist das Problem, sondern der Kraftstoff.“

Auto-Industrie in Deutschland in Sorge: Verbandschefin spricht vor „Autogipfel“ Warnung aus

Die EU setze den Schwerpunkt auf Elektromobilität. „Bislang fehlt es aber an einer ausreichenden Ladeinfrastruktur für die neuen E-Autos - und zwar in ganz Europa“, warnte Müller.

Am Dienstag (17.11.) soll sich ein weiterer „Autogipfel“ zwischen Bund, Ländern, Branchenvertretern und Gewerkschaften unter anderem mit alternativen Antrieben befassen.

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