Bei strömendem Regen machten sich die zahlreichen Teilnehmer des Bruchköbeler Stadtlaufs auf die Strecke. Solomon Merne Eshete (Nummer 165) hat einen Streckenrekord aufgestellt. Foto: os

Bruchköbel

Stadtlauf: Solomon Merne Eshete stellt Streckenrekord auf

Leichtathletik. Beim 33. Bruchköbeler Stadtlauf hat Solomon Merne Eshete den Glanzpunkt gesetzt. Mit der neuen Streckenrekordzeit von 1:09:27 Stunden im 21,1-Kilometer-Halbmarathon stellte der 33-jährige gebürtige Äthiopier in seiner neuen Heimatstadt die Leistungen alle anderen 270 Teilnehmer in den Schatten.

Regenfest zeigten sich auf der Zehn-Kilometer-Strecke Gesamtsieger Jasper Püschel (33:31 Minuten) vor Jannik Trunk (SSC Hanau-Rodenbach/Optimum Sportbrillen/34:27 Minuten) sowie die Ironman-Siegerin Tine Holst (LG Eintracht Frankfurt Triathlon/39:06 Minuten).Die Profi-Triathletin, die in diesem Jahr mit dem Sieg beim Lanzarote-Ironman den Anschluss zur erweiterten Weltspitze vollzogen hat und sich nun auf die Ironman-WM in Hawaii vorbereitet, ließ es wie alle Topathleten locker angehen. Angesichts des Dauerregens signalisierte die in Schöneck wohnhafte Ausdauersportlerin bereits vor dem Start, dass sie nicht ans Eingemachte gehen wolle. „Das ist ein Trainingslauf, zumal morgen noch ein Triathloneinsatz ansteht“, erklärte Holst, die sich dann in 39:06 Minuten sicher vor Laura Martin (Multisport-Academy/39:59 Minuten) und Franziska Stemmer (LG Region Karlsruhe/42:28 Minuten) durchsetzte.Jonas Rapp läuft 36:49 MinutenBei den Männern lief Jasper Püschel dem ungefährdeten Sieg in 33:31 Minuten entgegen. Der Flörsheimer verwies Jannik Trunk (34:27 Minuten), Jugendsieger Oliver Hofmann (LAZ Obernburg-Miltenberg/34:54 Minuten) und den französischen Gastläufer Antonin Fauret (SSC/36:42 Minuten) auf die Plätze.Schnellster der Kreismeisterschaftswertung Hanau/Offenbach war erwartungsgemäß Jonas Rapp, der für den SSC in 36:49 Minuten vor Johannes Fleiner (1. U18/39:51 Minuten) und Dr. Michael Kirschey (TGS Niederrodenbach/1. M55/40:52 Minuten) siegte.Rita Ochs vor Caroline Delleske Stark auch die Leistungen im Waldemar-Wenzel-Gedächtnislauf über fünf Kilometer. Bei den Frauen bewies die frühere Sprint-Hessenmeisterin Rita Ochs (Bruchköbel) in 21:02 Minuten eine gute Ausdauergrundlage und kam vor der Maintalerin Caroline Delleske (23:26 Minuten) ein. Die Gesamtwertung entschied mit Max Grabosch vom SSC Hanau-Rodenbach der schnellste deutsche M14-Langstreckler, der in 17:23 Minuten vor Fabian Heider (Spiridon Frankfurt/17:48 Minuten) gewann.„Ich habe nach der Bahnsaison zwei Wochen fast komplett pausiert. Jetzt geht es mit Blick auf den schnellen Fünf-Kilometer-Lauf in Rodenbach am 10. September wieder richtig los“, zeigte Grabosch Ehrgeiz, um im weiteren Saisonverlauf in Richtung 16:15 Minuten zu laufen.Keine ernsthafte Konkrrenz für EsheteFür Solomon Merne Eshete gab es im Halbmarathon keine ernsthafte Konkurrenz. Mit gebührendem Abstand folgten der Mengerskirchener Gerezgiher (1:17:03 Stunden) sowie der schnellste Bruchköbeler Daniel Mansfeld (V8 Runners Bruchköbel/1:22:08 Stunden). Die M55 ging an Richard Schutt (LT Hanau/Bruchköbel/1:35:13 Stunden) vor Willi Sauer (LAZ Bruchköbel/1:36:44 Stunden). Bei den Frauen gewann Lisa Maier aus Neu-Isenburg in 1:38:17 Stunden vor Daniela Espig (1.FC Erlensee/1:43:30 Stunden).Trotz der schwierigen Witterungsbedingungen hatte das ausrichtende LAZ Bruchköbel alles bestens im Griff und sorgte mit zahlreichen Helfern an jedem Abzweig der alle Stadtteile verbindenden Strecke für einen reibungslosen Ablauf. Bei den Jüngeren waren Patrice Schwalm (SSC/M08), Anne Grabosch (SSC/W08), Tom Seidel (SSC/M11), Antonia Oppermann (SSC/W11), Robin Petzold (SSC/M12) und Nessrine Amerschläger (SSC/W14) die Schnellsten der drei Wertungsläufe. os

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