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Wie sich Sebastian Vettel bei Ferrari selbst abgeschossen hat - eine Bilanz der Verfehlungen

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Von: Patrick Mayer

Sebastian Vettel muss bei Ferrari gehen - wohl auch, weil sich der viermalige Weltmeister in der Formel 1 zuletzt so manchen Eklat leistete. Und die gesteckten Ziele der Scuderia stets verpasste. Eine Analyse.

München/Maranello - Es hätte alles ganz anders werden sollen. Diesmal. Endlich. Sebastian Vettel* hatte vor der Saison 2020 große Pläne mit Ferrari. Die Fahrer-WM sollte es sein, im sechsten Anlauf. Doch dann kam Corona. Und schließlich gab die Scuderia bekannt, dass der 32-jährige Deutsche ab 2021 nicht mehr bei den Italienern im Cockpit sitzt - sondern durch den Spanier Carlos Sainz ersetzt wird. 

„Es wird mein sechstes Jahr bei Ferrari, natürlich hoffe ich, dass dieses Jahr der Knoten platzt und dass wir von Anfang bis Ende vorne dabei sein können und am Ende auch ganz oben stehen. Das ist unser großes Ziel, darauf arbeiten wir hin“, hatte Vettel Anfang des Jahres bei Sport1 gesagt.

Sebastian Vettel bei Ferrari: Ein uneingelöstes Versprechen nach Michael Schumacher

Doch ob, wann und wie die Formel 1 wegen der Coronavirus-Pandemie* 2020 wirklich an den Start gehen kann, ist weiter völlig unklar. Dasselbe gilt für die Zukunft des viermaligen Weltmeisters Vettel. Bei Ferrari ist der 32-Jährige schon jetzt ein nicht eingelöstes Versprechen.

Spätestens in der Saison 2019 kam zu mangelnden sportlichen Erfolgen hinzu, dass der Heppenheimer im und neben dem Cockpit wiederholt negativ, weil dünnhäutig auffiel - eine Bilanz der Verfehlungen und verpassten Ziele:

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Bedient: Sebastian Vettel nach seinem Crash mit Ferrari-Teamkollege Charles Leclerc beim Großen Preis von Brasilien 2019. © picture alliance/dpa / Marcelo Chello

pm

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