Start frei bei der 19. Offenen Hanauer Stadtmeisterschaft: Mädchen und Jungs aus 16 Schulen haben sich an die 525 beziehungsweise 1000 Meter lange Strecke im Herbert-Dröse-Stadion gewagt und starke Ergebnisse erzielt. Für die besten acht jeder Altersklasse gab es eine Ehrung. Foto: TAP

Leichtathletik

16 Schulen bei den 19. Hanauer Stadtmeisterschaften dabei

Leichtathletik. Die 19. Offene Hanauer Stadtmeisterschaft im 1000-Meter-Stadioncross motivierte mehrere Hundert Teilnehmer aus 16 Schulen zum Start im bestens präparierten Herbert-Dröse-Stadion, das nicht nur durch die annähernd „staubfreie“ Aschenbahn eine Verbesserung zu den bisherigen Auflagen bereithielt.

In der sommerlichen Wärme genossen die bis zu 90 Starter pro Lauf außerdem den bei Streckenhälfte positionierten Rasensprenger, um sich vor dem dann folgenden Hindernis, der Rasenschikane und dem abschließenden Zielspurt eine kurze Abkühlung zu gönnen.

Los ging es jedoch nicht mit dem sportlichen Wettstreit, sondern mit der Eröffnung durch Schirmherr und Ehrengast Claus Kaminsky. Der Hanauer Oberbürgermeister dankte dem ausrichtenden SSC Hanau-Rodenbach für seine vorbildliche Arbeit in der Organisation der Schulmeisterschaft und motivierte die gespannt auf ihren Start wartenden Grundschüler. „Viel Erfolg und Spaß bei eurem Wettkampf!

Karl Eyerkaufer führte Starts einzelner Läufe durch

Und sollte es vielleicht bei dem einen oder anderen nicht ganz so gut laufen wie gewünscht, kann er sich gleich noch Trainingstipps bei Karl Eyerkaufer holen“, setzte er den früheren Landrat, der als junger Erwachsener zur europäischen Mittelstrecken-Elite gehört hatte, gekonnt in Szene. Denn auch Karl Eyerkaufer ließ es sich im Verlauf der Veranstaltung nicht nehmen, die Starts für die einzelnen Läufe durchzuführen und die Teilnehmer auf der Zielgeraden anzufeuern.

Für die Youngster der Vorschüler und Kindergartenkinder standen 525 Meter auf dem Programm, ehe es dann über 1000 Meter zur Sache ging. Blieben Janne Mock (Paul-Gerhardt-Schule/1. M07) und Lasse Klusak (Geschwister-Scholl-Schule/1. M08) noch knapp über der 4:00-Minuten-Marke, so spurteten Adam Hossain, Xylon Arnold, Carmelo Licata Caruso und Jonas Kruschel in der M09 als Quartett in der Endzeit von 3:55 Minuten fast genau gleichauf ins Ziel.

Paul-Gerhard-Schule siegt in jedem zweiten Jahrgang

Einen eigenen Talentschuppen scheint die Paul-Gerhardt-Schule zu besitzen, die mit Ryan Lucas (1. M10/3:40,6 Minuten) vor Joshua Barbier (Weinbergschule Langenselbold), Melkon Arzuyan (1. M12/3:29,6 Minuten) vor Christian Ache (Karl-Rehbein-Schule) und Benon Woldegergis (1. M14/3:15,5 Minuten) vor Vadim Maisels (Hola) in jedem zweiten Jahrgang das Stadtmeister-Sieger-Shirt und die Goldmedaille gewann.

Bei den Mädchen hatte Paulina Worm von der Brückenschule Roßdorf in der W08 nach 4:13,3 Minuten fast100 Meter Vorsprung auf die Verfolgerinnen und lief damit fast ebenso schnell wie W09-Siegerin Greta Höfle (Geschwister-Scholl-Schule/4:11,3 Minuten). In der W11 gab es mit Holanerin Emilia Eilers in 3:45,4 Minuten vor den heranstürmenden Jette Lentze (PGS/3:48,9 Minuten) und Lotta Seitz (Erich-Kästner-Schule/3:50,3 Minuten) dann die ersten Sub-4-Minuten-Läuferinnen, ehe Lara Grünewald (1. W12/3:29,5 Minuten) als Tagesschnellste bereits in der W12 folgte und wie auch Zoe Karim (1.W13/3:46,8 Minuten) für die Hola gewann.

Haudünner zweiter Platz für Hola

Deren Betreuerin Frauke Tschiltschke zeigte sich hochzufrieden mit dem Auftritt ihrer jungen Sportler. „Unser breit gefächertes Fördergruppen-Konzept geht auf. Die zwei zusätzlich angebotenen Sportstunden unter Berücksichtigung des Vielseitigkeitsaspekts werden in der fünften und sechsten Jahrgangsstufe sehr gut angenommen. Da kommen solche Wettbewerbe wie die Schulmeisterschaft im Stadioncross gerade recht“, erklärte Tschiltschke.

Für die Hola gab es in der Breitensportwertung des Harry-Arndt-Cup hauchdünn hinter der Paul-Gerhardt-Schule den zweiten Platz, und auch bei den insgesamt deutlich stärker vertretenen Grundschulen wurde es spannend. Hier ging der große Glaspokal an die Heinrich-Heine-Schule vor der Theodor-Heuss-Schule und der Wilhelm-Geibel-Schule.

Großen Applaus gab es nicht nur für die Schulvertreter, die Sieger und die Platzierten bis Rang acht, die vor der Haupttribüne im Herbert-Dröse-Stadion geehrt wurden. Stadion-Chef Philipp Kisselstein und runnerspoint-Moderator Jochen Heringhaus wurden in ihrer letzten Saison nach jahrzehntelanger Arbeit für den Sport ebenfalls mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet und mit einem standesgemäßen „Hipphipphurra“ verabschiedet.os

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