Die Herren des 1. HTHC kämpfen nun um den Verbleib in der Regionalliga. Archivfoto: TAP

Hanau

Regionalliga: 1.HTHC-Herren kämpfen um den Ligaverbleib

Hockey. Am Wochenende entscheidet sich das sportliche Schicksal des Herrenhockey-Teams des 1. Hanauer THC. Nach den zwei Relegationsspielen gegen den SSV Ulm wird die Frage, in welcher Liga die Hanauer in der nächsten Hallensaison spielen, geklärt sein.

Von Achim Dürr

Am Samstag steht zunächst das Hinspiel in der heimischen Sporthalle an den Güntherteichen auf dem Programm (16 Uhr). Das Rückspiel steigt tags drauf in Ulm (14 Uhr). Der HTHC hatte die reguläre Runde in der 1. Regionalliga auf dem vorletzten Platz beendet, was im Normalfall den direkten Abstieg in die 2. Regionalliga zur Folge hätte.

Regularien verbieten AufstiegDa aber in der 2. Regionalliga die zweite Mannschaft des Bundesligisten Münchner SC Meister wurde, den Regularien entsprechend aber nicht aufsteigen darf, kommt es zur Relegation. Die Ulmer „Spatzen“ hatten sich erst am letzten Spieltag am vergangenen Sonntag noch völlig überraschend auf den zweiten Platz verbessert und sich damit für die beiden Spiele qualifiziert.

„Das wir schon am Samstag spielen müssen, wird für uns rein organisatorisch ein Tanz auf der Rasierklinge. Ulm ist uns leider in keiner Weise entgegengekommen“, ist Abteilungsleiter Jörg Tylinda von der Terminierung nicht begeistert. Da der Hanauer THC am Wochenende in der Sporthalle des Hessen-Homburg-Schulzentrums die Deutsche Meisterschaft der weiblichen B-Jugendlichen ausrichtet, fehlt es schlichtweg an helfenden Händen für die Umsetzung.

Kein Risiko bei GerberDie Mannschaft von HTHC-Trainer Moritz Grell muss in beiden Spielen auf ihren besten Angreifer verzichten. Nach dessen Nasen-Operation hat Fabian Gerber noch keine Minute trainiert. „Es wäre ein großes Risiko, ihn einzusetzen. Ganz ohne Training geht es auch bei ihm sicher nicht. Dass er kaum zu ersetzen ist, dürfte jedem klar sein“, erklärt Grell. Dass im Heimspiel auch noch Max Kellermann aus beruflichen Gründen passen muss, macht die Aufgabe gegen die „Spatzen“ kaum einfacher.

Im Rückspiel soll der Kapitän dann aber dabei sein. Weitere Ausfälle erwartet der Hanauer Coach, der quasi auf eine ihm völlig unbekannte Ulmer Mannschaft trifft, nicht. „Wir hatten alle mit Rot-Weiß München gerechnet, die wir wesentlich besser kennen. Ulm sagt mir eher nichts. Aber wir kommen aus der höheren Liga, sind der Favorit und wollen auch weiterhin in der dritthöchsten Liga spielen“, teilt Trainer Grell mit.

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