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Mrozinski will ins Finale der Junioren-WM

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Die Nidderauerin Julia Mrozinski, die für dei SGS Hamburg ins Wasser geht, will bei den Junioren-Weltmeisterschaften ins Finale schwimmen. Archivfoto: TAP
Die Nidderauerin Julia Mrozinski, die für dei SGS Hamburg ins Wasser geht, will bei den Junioren-Weltmeisterschaften ins Finale schwimmen. Archivfoto: TAP

Schwimmen. Nach dem ersten Platz bei der deutschen Meisterschaft im Juni über 400 Meter Lagen hat das Nidderauer Schwimmtalent Julia Mrozinski die nächste große Aufgabe vor der Brust: Sie startet ab Mittwoch bei der Junioren-Weltmeisterschaft in den USA.

Von David Lindenfeld

Die Norm für die Weltmeisterschaft, die Ende Juli in Budapest stattfand, hatte Julia Mrozinski bei der deutschen Meisterschaft zwar verpasst – die Freude über den ersten deutschen Meistertitel ihrer Laufbahn war trotzdem riesig. Mit einer Zeit von 4:43,82 Minuten schlug die 17-Jährige in einem äußerst knappen Rennen vor ihrer Konkurrentin Juliane Reinhold (4:43,96) aus Leipzig am Beckenrand an. Auch über 200 Meter Schmetterling durfte sie sich über die Bronzemedaille freuen.

Zum Trainingslager in der Uni LouisvilleNun steht mit den Jugend-Weltmeisterschaften, die in Indianapolis (Bundesstaat Indiana) vom 23. bis zum 28. August stattfinden werden, der nächste große Wettkampf vor der Tür. Vom 10. August bis zum vergangenen Sonntag befand sich Mrozinski, die für die SGS Hamburg startet, mit der deutschen Jugendnationalmannschaft an der Universität in Louisville im benachbarten Bundesstaat Kentucky, wo sich die 21 Athletinnen und Athleten in einem Trainingscamp intensiv auf die Wettbewerbe vorbereiteten.

Optimale BedingungenDie Bedingungen an der Universität in den USA, wo die Sportler jeden Tag zwei Trainingseinheiten absolvierten, waren optimal: Neben Wasserfläche und Kraftraum bot die Uni auch einen Strömungskanal mit mehreren Widerstandsgeräten. „Die Trainingsstätte ist typisch amerikanisch und eher schlicht gehalten. Aber das Bad ist voll auf Leistungssport ausgerichtet“, schreibt Hans-Wolfgang Döttling, der das Team als Leistungsdiagnostiker des Deutschen Schwimmverbandes (DSV) begleitet, in seinem Blog auf der Internetseite des DSV. Zudem arbeiteten die Athleten mit Unterwasservideokameras am letzten Feinschliff, um optimal vorbereitet zu sein, wenn am 23. August der erste Startschuss ertönt.

WettkampfsimulationNeben den klassischen Trainingseinheiten stand für die Sportler zudem eine Wettkampfsimulation auf dem Programm. „Hier hat der eine oder andere schon mit richtig guten Zeiten glänzen können. Das lässt für Indianapolis hoffen“, heißt es im Blog von Döttling.

Ins Finale kommenFür Mrozinski, die 2015 in Baku Jugend-Europameisterin über 200-Meter-Schmetterling wurde, wird es angesichts der großen internationalen Konkurrenz in erster Linie darum gehen, sich mit guten Zeiten in den Vorläufen zu präsentieren, um sich für die Endläufe zu qualifizieren. Bereits im Juni hatte die Nidderauerin nach dem Gewinn des deutschen Meistertitels erklärt, dass es ihr Ziel sei, bei der Junioren-WM ins Finale zu kommen.

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