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3. Liga: SG Bruchköbel reaktiviert Ante Vuko

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Edi Pjanic, Neuzugang der SG Bruchköbel, steht wegen eines Bänderriss im Knie zum Saisonstart nicht zur Verfügung. Für ihn rückt Ante Vuko auf. Archivfoto: TAP
Edi Pjanic, Neuzugang der SG Bruchköbel, steht wegen eines Bänderriss im Knie zum Saisonstart nicht zur Verfügung. Für ihn rückt Ante Vuko auf. Archivfoto: TAP

Handball. Am Sonntag um 17 Uhr ist es endlich soweit – dann bestreitet Aufsteiger SG Bruchköbel in der heimischen Dreispitzhalle sein erstes Spiel in der 3. Liga Ost. Vor der Ligapremiere gegen Mitaufsteiger HC Erlangen II wachsen bei den Bruchköbelern sowohl Anspannung als auch Vorfreude stündlich.

Von Robert Giese

Allerdings mischen sich Verletzungssorgen unter. Beim Testspiel in der letzten Woche gegen die HSG Rhein-Nahe Bingen hatte es sich bereits angedeutet, inzwischen ist es bittere Gewissheit: Die SGB muss zum Saisonstart sowohl auf ihren Linksaußen Jonas Heuer als auch auf Neuzugang Edi Pjanic verzichten, die sich beide im Testspiel verletzten. „Edi hat sich im Fuß zwei Bänder gerissen, bei Jonas ist es ein Bänderriss im Knie“, verkündet SGB-Coach Oliver Hubbert die schlechten Neuigkeiten, beide Spieler würden mindestens vier Wochen fehlen.

Heuer und Pjanic fallen verletzt ausWährend die Bruchköbeler den Ausfall auf Linksaußen gut kompensieren können – neben Heuer stehen für diese Position auch die Günes-Brüder bereit – hinterlässt die Verletzung des hochgewachsenen Pjanic eine schmerzliche Lücke im Team. „Für den Mittelblock war Edi gesetzt, da müssen wir jetzt umstellen“, so Hubbert, der aber bereits eine Lösung gefunden hat – und dafür einen alten Bekannten aus dem Hut zaubert. „Ante Vuko wird reaktiviert“, verkündet der SGB-Coach die Rückkehr des Routiniers aufs Spielfeld, „und ich bin mir sicher, dass er sich problemlos in unseren Abwehrverbund einfindet.“

Comeback von Ante VukoDas Comeback Vukos soll nämlich vor allem die Abwehr entlasten, denn gerade dort „wird es in der 3. Liga mit Sicherheit zur Sache gehen.“ Genauere Erkenntnisse über die Spielstärke der diesjährigen 3. Liga erhofft sich Hubbert nach dem Wochenende, den ersten Gegner will der SGB-Coach keinesfalls unterschätzen. „Erlangen hat kein schlechtes Team und mit der ersten Mannschaft in der Bundesliga natürlich einen super Überbau. Wir hoffen, dass aus dem Erstmannschafts-Kader möglichst nichts runterkommt.“Da beide Mannschaften Liga-Neulinge seien, erwartet der Bruchköbeler Trainer einen eher nervösen Auftritt beim ersten Saisonspiel, hofft aber, dass sein Team dennoch frei aufspielt. „Wir haben einerseits nichts zu verlieren und müssen uns andererseits nicht verstecken“, betont Hubbert, der nach Möglichkeit gleich mit einem Heimsieg in die 3. Liga starten will.

SGB hofft auf Heim-FansAuftrieb geben sollen den Bruchköbelern dabei vor allem die Heimfans: „Wir hoffen natürlich auf viele Zuschauer und setzen auf die anhaltende Euphorie nach unserem Aufstieg.“ Seine außergewöhnliche Heimstärke – in der Vorsaison verlor die SGB kein einziges Spiel in der Dreispitzhalle – will der Aufsteiger mit in die neue Spielzeit nehmen, auch wenn Hubbert weiß: „Das werden ganz andere Spiele als letztes Jahr.“

Stabil in der Abwehr stehen

Die Zuversicht, dass es dennoch gleich beim ersten Versuch mit dem ersten Drittliga-Heimsieg klappen könnte, zieht der Trainer der Bruchköbeler auch aus dem Auftritt beim jüngsten Testspiel gegen den TV Hüttenberg II am letzten Wochenende, das die SGB mit 30:19 gewann. „In der ersten Halbzeit haben wir viel ausprobiert, da war noch etwas Sand im Getriebe. Aber als in der zweiten Hälfte dann die Spieler zusammen auf dem Feld standen, die auch gegen Erlangen von Anfang an auflaufen könnten, haben wir uns gut präsentiert.“ Hubbert hofft daher an diesem Sonntag auf eine ähnliche Leistung: „Wir wollen genau so stabil in der Abwehr stehen und dann möglichst viele leichte Tore machen.“

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