Johannes Lotz muss wegen eines Infekts bei der WM zuschauen. Foto: PM

Hanau

Infekt: Johannes Lotz ist bei der WM nur Ersatzmann

Rudern. Ein hartnäckiger Infekt, der medikamentös behandelt werden musste, zwingt HRG-Topskuller Johannes Lotz am Ende der WM-Wettkampfvorbereitung in Ratzeburg vom Stammplatz im Doppelvierer auf die Ersatzposition.

Lotz ist zwar am Mittwoch mit dem Nationalteam des Deutschen Ruderverbandes (DRV) nach Rotterdam in den Niederlanden gereist, ein Renneinsatz ist allerdings nicht geplant. Der krankheitsbedingte Trainingsausfall und der zwangsläufige Verzicht auf die wichtigen Vorbelastungen und Relationsrennen im DRV-Team lassen sich wenige Tage vor dem ersten Startsignal in Rotterdam leider nicht mehr kompensieren.

„Der Rückstand ist zu groß. Auch wenn mein Blutbild mittlerweile wieder okay ist und ich wieder aufs Wasser kann, ist die Leistung noch nicht hundertprozentig da. Die Mannschaft muss am kommenden Sonntag aber topfit ins Rennen gehen“, beschreibt der HRG-Weltmeister von 2014 und Vizeweltmeister 2015 die Situation."Die Konkurrenz ist stark" Trotz der Enttäuschung über den Ausfall in der Wettkampfvorbereitung überwiegt die Freude, nach Gold und Silber bei den Junioren erneut in den WM-Kader vorgestoßen zu sein – und das bereits im ersten Jahr in der Männerklasse U23.„Das war beim Saisonstart vor wenigen Monaten nicht unbedingt zu erwarten. Die Konkurrenz ist stark. Jeder will in den Nationalkader. Doch das Ranking beginnt in jedem Jahr neu“, so Lotz. „Ich wünsche dem Doppelvierer in Rotterdam natürlich viel Erfolg – vor allem meinem zweimaligen WM-Partner David Junge aus Potsdam, der nun meinen Platz einnimmt.“

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