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Hessenmeisterschaft: Landau misst sich mit Koch und wird Dritter

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Großauheims Christian Landau (rechts) musste sich über 50-Meter-Brust dem mehrfachen Weltmeister Marco Koch (links) geschlagen geben. Zweiter wurde Jan Fährmann (Mitte). Foto: PM
Großauheims Christian Landau (rechts) musste sich über 50-Meter-Brust dem mehrfachen Weltmeister Marco Koch (links) geschlagen geben. Zweiter wurde Jan Fährmann (Mitte). Foto: PM

Schwimmen. Die heimischen Schwimm-Asse des WSV Großkrotzenburg und WSV Delphin Großauheim stellten sich bei den hessischen Meisterschaften im Europabad in Wetzlar der landesweiten Konkurrenz. Großkrotzenburg kehrte mit insgesamt vier Titeln, fünf Silber- beziehungsweise Bronzemedaillen zurück.

Von Julia MeissDas Aushängeschild des Hanauer Schwimmsports, Großauheims Christian Landau, bewies einmal mehr, dass er zu Hessens schnellsten Brustschwimmern gehört. Über 50- und 100-Meter-Brust gewann er in der Juniorenklasse (Jahrgang 1998 und 1999) jeweils Silber und qualifizierte sich für die Finals in der offenen Klasse.

Hier traf er über 50 Meter auf keinen geringeren als den mehrfachen Weltmeister Marco Koch aus Darmstadt. In beiden Finals sicherte sich Landau die Bronzemedaillen. Einen weiteren Podestplatz erschwamm er in neuer Vereinsrekordzeit von 26,93 Sekunden über 50-Meter-Schmetterling.Staffeln als HöhepunkteEbenfalls in der Juniorenklasse ging Annika Wenzl an den Start, die als Sechste über 200-Meter-Schmetterling ihre Top-Platzierung hatte. Fabienne Bräscher platzierte sich im Jahrgang 2001 in jedem ihrer Rennen in den Top Ten. Über 100-Meter-Rücken wurde sie auf den letzten Metern noch von der Konkurrenz abgefangen und verpasste knapp eine Medaille.

Höhepunkte stellten aus Großauheimer Vereinssicht die verschiedenen Staffeln dar. Ronja Schimpfermann, Fabienne Bräscher, Nina und Annika Wenzl gingen sowohl in der 4x100- als auch 4x200-Meter-Freistilstaffel an den Start. In der kurzen Staffel belegte das Team Rang zwölf, in der langen Rang sechs.Staffel sorgt für faustdicke ÜberraschungEine faustdicke Überraschung lieferte die 4x200-Meter-Staffel der Männer, die unter der lautstarken Anfeuerung der Mannschaftskameraden in der Besetzung Christian Landau, Martin Hochbrückner, Julian Diez und Yves Kempf einen nicht für möglich gehaltenen dritten Platz erkämpfte.

Die 4x100-Meter-Lagenstaffelmixed mit Ronja Schimpfermann, Julian Diez, Christian Landau und Fabienne Bräscher, wurde in 4:37,55 Minuten Sechste, ebenso wie die 4x100-Meter-Lagenstaffel der Frauen mit Cecile Günther, Fabienne Bräscher, Nina und Annika Wenzl.Björn Volk holt gleich zweimal GoldErfolgreichster Athlet in den Reihen des WSV Großkrotzenburg war Björn Volk (Jahrgang 2002) mit zwei Goldmedaillen über 50-Meter-Schmetterling (0:27,74 Sekunden) und 100-Meter-Freistil (0:56,07 Sekunden) sowie Silber über 50-Meter-Freistil in 0:26,22 Sekunden.

Dominique Kowalczyk (Jg. 02) und Leona Heidenreich (Jg. 02) konnten sich jeweils einen Titel über 200-Meter-Rücken (2:35,38 Minuten) beziehungsweise 200-Meter-Lagen (2:34,76 Minuten) und dazu eine Bronzemedaille in der jahrgangsoffenen Wertung holen – Kowalczyk über 50-Meter-Freistil (28,29 Sekunden) und Heidenreich über 200-Meter-Schmetterling in 2:34,22 Minuten.

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