Baum „Cardinal“, das Maskottchen der Stanford Cardinals.
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Mal ganz ehrlich: Diesem Maskottchen würden Sie nicht nachts auf offener Straße begegnen wollen, oder?

Fotostory: Diese Figuren heizen den Sportfans ein

Die verrücktesten Maskottchen der Welt - von flauschig-süß bis völlig skurril

  • vonCornelia Schramm
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  • Kai Hartwig
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Sie sind knuddelig, durchgeknallt, manchmal auch total hässlich - die Maskottchen der Sport-Klubs. Dabei beweisen einige Vereine einen eher seltsamen Geschmack.

Wer im Sport etwas auf sich hält, hat ein eigenes Maskottchen. Ob Fußball, Basketball oder American Football - die großen Klubs und Franchises haben ihre eigene Figur, die den Fans einheizen soll. Oftmals ist das Klub-Maskottchen ein flauschiges, süßes Wesen. Doch so mancher Verein hat bei der Wahl des Maskottchens eine seltsame Entscheidung getroffen. Wir präsentieren Ihnen die verrücktesten Maskottchen der Sportwelt:

„Zauberhut“ - Crailsheim Merlins (Basketball)

In der deutschen Basketball-Bundesliga mischen seit einigen Jahren auch die „Crailsheim Merlins“ mit. Der BBL-Klub wollte wie beim Vereinsnamen auch mit seinem Maskottchen Magie versprühen. Der „Zauberhut“ sorgt bei den Fans regelmäßig für gute Stimmung.

„Raider Red“ - Texas Tech University (American Football)

Großer Cowboy-Hut, buschiger Schnauzer, Revolver in der Hand - willkommen in Texas! An der Texas Tech University treibt Maskottchen „Raider Red“ sein Unwesen. Stilecht mit der Waffe im Anschlag. Doch er kann auch weniger martialisch...

„Raider Red“ hat auch eine weiche Seite

Hier begrüßt „Raider Red“ seinen Maskottchen-Kollegen „Wilbur“ von den „Arizona Wildcats“ mit einer freundlichen Umarmung.

„Cardinal“ - Stanford Cardinals (Basketball/American Football)

An der US-Universität Stanford zeigt man sich naturverbunden. „Cardinal“ heißt der immer gut gelaunte Baum, der als Maskottchen der „Stanford Cardinals“ fungiert.

Baum „The Tree“ im Wandel der Zeit: 2011

Pardon, sagten wir „immer gut gelaunt“? Naja, das müssen wir bei Betrachtung dieses Bildes aus dem Jahr 2011 wohl wieder zurücknehmen. Puh, schnell weg hier!

Baum „The Tree“ im Wandel der Zeit: 2014

Hier noch ein Blick ins Jahr 2014. Ob „The Tree“ mit diesem Outfit aus einem Hawaii-Urlaub zurückkam, ist nicht überliefert.

„Boiler Man“ - West Bromwich Albion (Fußball)

Der englische Humor ist weltberühmt. Ob sich Fußball-Erstligist „West Bromwich Albion“ davon inspirieren ließ, als man sich für „Boiler Man“ als neues Maskottchen entschied? Vermutlich nicht. Warum die Wahl ausgerechnet auf einen Heizboiler fiel, lässt sich wohl mit dem Hauptsponsor erklären. Der kommt nämlich aus der Heizbranche.

„Stuff the Magic Dragon“ - Orlando Magic (NBA/Basketball)

In der NBA zählt der wilde Drache „Stuff“ von „Orlando Magic“ zu den auffälligsten Maskottchen der besten Basketball-Liga der Welt. Gerade bei den kleinen Fans ist er äußerst populär. Hier hat er sich gerade einen Jungen geschnappt.

NBA-Maskottchen „Stuff“ hebt ab

Manchmal greift „Sparky“ auch selbst zum Basketball. Dann zeigt er extrem spektakuläre Aktionen und beweist, dass Drachen fliegen können.

„Grotifant“ - KFC Uerdingen 05 (Fußball)

Mitunter sind es auch nicht die Maskottchen selbst, die etwas über die Stränge schlagen. Im Fall des „Grotifanten“ vom Fußball-Drittligisten KFC Uerdingen 05 sorgte dessen Darsteller im Elefantenkostüm für einige Eskapaden. Aus Ärger über eine Rote Karte für einen KFC-Spieler riss dieser sich den Plüsch-Kopf ab und ging auf den Schiedsrichter los. Außerdem lieferte sich der „Grotifant“ 2015 eine Rangelei mit den eigenen Fans. Der Verein reagierte und tauschte den „Grotifanten“-Darsteller aus.

„Sparky“ - Arizona State University (Basketball/ American Football)

Die Fans der College-Teams der Arizona State University sind mit dem Teufel im Bunde. Maskottchen „Sparky“ heizt ihnen hier - bewaffnet mit seinem Dreizack - ordentlich ein.

„Moonbeam“ und „Moonchester“ - Manchester City (Fußball)

Von welchem Planeten der englische Fußball-Klub Manchester City seine beiden Maskottchen „Moonbeam“ und „Moonchester“ geholt hat, ist nicht bekannt. Die beiden Außerirdischen haben aber offenbar keine Berührungsängste mit Menschen: Hier kümmern sie sich rührend um einen 102-jährigen ManCity-Fan.

„Hennes“ - 1. FC Köln (Fußball)

Bereits seit 1950 hat der 1. FC Köln einen tierischen Glücksbringer. Und der ist ein lebendes Tier aus Fleisch und Blut. Geißbock „Hennes“ fungiert als Maskottchen des Fußball-Bundesligisten. „Hennes I.“ starb 1966 nach 16 Jahren Regentschaft. Inzwischen steht „Hennes IX.“ bei den Heimspielen im Kölner Stadion am Spielfeldrand.

FC-Stürmer Ujah packt „Hennes VIII.“ bei den Hörnern

Beim 4:2-Heimsieg der Kölner gegen Eintracht Frankfurt packte der damalige FC-Stürmer Anthony Ujah nach seinem Treffer „Hennes VIII.“ an den Hörnern. Für seine Aktion im Überschwang der Gefühle entschuldigte sich der Nigerianer später bei dem Geißbock. Tierschützern war dies übel aufgestoßen.

„Wenlock“ - Olympische Sommerspiele 2012, London

Was hat die Briten da bloß geritten? Anlässlich der Olympischen Sommerspiele 2012 in London erschufen die Macher „Wenlock“. Wen oder was es genau darstellen sollte, erschließt sich dem Betrachter nicht.

„Batscot“ - FC Valencia (Fußball)

In Spanien stehen Blutsauger hoch im Kurs. Bei Fußball-Klub FC Valencia animiert Fledermaus „Batscot“ die Zuschauer. Das Tier findet sich übrigens auch im Vereinswappen des Erstligisten wieder.

„Coyote“ - San Antonio Spurs (NBA/Basketball)

Eigentlich taugt das Maskottchen der „San Antonio Spurs“ aus der NBA zu einem grundsoliden Sympathieträger. Bis man „Coyote“ in die Augen blickt. Die erscheinen völlig wirr und sind fast schon Angst einflößend. Die Cheerleader des Basketball-Klubs scheint das aber nicht abzuschrecken.

„Crusty The Pie“ - Wigan Athletic (Fußball)

Sportlich lief es für den englischen Traditionsklub „Wigan Athletic“ schon einmal besser. Der frühere Erstligist ist inzwischen nur noch drittklassig. Dafür macht er mit seinem Maskottchen „Crusty“ auf sich aufmerksam und der ist ein Kuchen. Eine verrückte Idee, für die einige Kinder verantwortlich sind...

Englischer Fußball-Klub steht auf Kuchen

Der Klub rief Ende 2019 Grundschulklassen dazu auf, ein neues Maskottchen zu kreieren. Zum Sieger wurde „Crusty The Pie“ ernannt. Doch warum ausgerechnet ein Kuchen? „Wir haben ‚Crusty‘ so gestaltet, weil jeder in Wigan Kuchen liebt“, hatte die siegreiche Schulklasse eine ganz einfache Erklärung für ihre Inspiration.

„Slider“ - Cleveland Indians (MLB/Baseball)

Die Baseball-Franchise der „Cleveland Indians“ nennt ihr Maskottchen „Slider“. Welchem Tier das Geschöpf mit vogelhaftem Aussehen nachempfunden wurde, lässt sich schwer sagen. Während der Schnabel an einen Adler erinnert, kommt das rosa Fell einer Kreuzung aus Pelikan und Bär gleich. „Slider“ könnte mit seinem Outfit auch problemlos bei „The Masked Singer“ teilnehmen. Aber Hauptsache den Fans des MLB-Klubs gefällt es.

„Slamson“ - Sacramento Kings (NBA/Basketball)

Ein Maskottchen der etwas wilderen Sorte haben die „Sacramento Kings“ aus der NBA. Bei dem Basketball-Team, gibt Löwe „Slamson“ alles, um die Fans von den Sitzen zu reißen. Hier fährt er auf Inlineskates durch die Halle. Manchmal bringt er sogar noch mehr Körpereinsatz...

Maskottchen „Slamson“ liefert Boxkampf in luftiger Höhe

...und begibt sich in gefährliche Höhen. Mit riesigen Stelzen bestreitet er einen Boxkampf gegen ein anderes Maskottchen. Dem Verlierer droht der tiefe Fall, das dürfte ordentlich weh tun.

„Victoria“ - Benfica Lissabon (Fußball)

Wie die Kollegen aus Köln setzt auch der portugiesische Fußball-Spitzenklub Benfica Lissabon auf ein lebendes Tier als Glücksbringer. Adler „Victoria“ ist das offizielle Vereinsmaskottchen. Der mächtige Greifvogel schwebt vor jedem Heimspiel von Benfica einmal durch die Arena.

Maskottchen der „Singapore Open“ (Badminton)

Warum nicht einfach mal ganz simpel und pragmatisch denken. Das war vermutlich der Ansatz der Veranstalter der „Singapore Open“, einem großen Badminton-Turnier. In dem asiatischen Stadtstaat machte man kurzerhand das Spielgerät zum Maskottchen.

„Blue“ - Indianapolis Colts (NFL/Football)

Traditionell spielt die NFL-Franchise der Indianapolis Colts in Blau und Weiß. Da verwundert es sicher nicht, dass das Maskottchen des US-Football-Teams auf den englischen Namen „Blue“ (dt. Blau; Anm. d. Red.) hört. Doch das flauschige Wesen ist durchaus wandlungsfähig.

Colts-Maskottchen „Blue“ ganz schön farbenfroh

Immer wieder wechselt „Blue“ wie ein Chamäleon seine Farbe. Das Colts-Maskottchen zeigt sich den Fans dabei auch schon mal in Grün oder Pink.

„Goleo“ und „Pille“ - Fußballweltmeisterschaft 2006, Deutschland

Es war ein Fußball-Fest, das Deutschland das Sommermärchen bescherte. An die WM 2006 im eigenen Land erinnern sich viele Fans bis heute gerne zurück. Weniger Begeisterung erzeugen bis heute die beiden Maskottchen des Turniers. Löwe „Goleo“ und sein ständiger Begleiter, Ball „Pille“, ging vielen Fußballanhängern auf die Nerven. Vor allem die Tatsache, dass „Goleo“ es untenrum etwas luftiger mochte, irritierte.

Bärige Unterstützung für Stade Rennais (Fußball)

Auch er mag es untenrum offenbar etwas luftiger. Auch er liebt volle Fußball-Stadien. Die Rede ist vom bärigen Maskottchen der französischen Fußballmannschaft Stade Rennais. Der kuschelige Eisbär mit Hut heizt sonst den Fußball-Fans im Heimstadion in Rennes ordentlich ein - doch auch an ihm ging die Coronavirus-Pandemie* nicht spurlos vorbei. Im Dezember 2020 lief der sonst so fröhliche Eisbär etwas traurig durch die leeren Ränge*.

„Rampage“ - Los Angeles Rams (American Football)

Auch die Maskottchen müssen also das Beste aus der Corona-Krise machen: Augen zu, Maske auf und durch. So lautet zumindest die Divise von „Rampage“, dem Maskottchen des NFL-Football-Teams Los Angeles Rams. Dem Image eines sturen Bocks entspricht der gehörnte Widder so gar nicht. Gemeinsam mit seinem Team half „Rampage“ im Corona-Jahr 2020 immer wieder bei wohltätigen Essensausgaben mit.

Bing Dwen Dwen - Olympische Winterspiele 2022, Peking

In einer feierlichen Zeremonie in der Shougang Eishockey Arena lüftete China das Geheimnis um sein neuestes Maskottchen: „Bing Dwen Dwen“ begleitet als Plüsch-Panda der Superlative die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking. Auf den ersten Blick wirkt das Maskottchen zwar flaschig, doch „Bing Dwen Dwen“ ist zum Großteil quasi „eingefroren“. So steht sein Name für „Eis“, aber auch für „lebendig“ - vielleicht befreit sich der Panda ja noch aus seinem starren Korsett...

Shuey Rhon Rhon - Paralympics 2022, Peking

Einen etwas steifen Eindruck macht auch „Bing Dwen Dwens“ Co-Maskottchen „Shuey Rhon Rhon“. Er ist wohl einer Art roten Laterne aus der chinesischen Tradition nachempfunden. Weil er die Athleten der Paralympics 2022 in Peking begleiten soll, bedeutet sein Name „Schnee“, „Integration“ und „Toleranz“.

Die „freundliche“ Sonne des Partick Thistle (Fußball)

Wie die Fotostory bereits gezeigt hat, sind Maskottchen vor allem niedlich, freundlich und lustig. Nicht so offenbar in Schottland. Der Erstligist Partick Thistle FC stellte 2015 „Kingsley“ als neues Maskotten vor. Fröhlich ist an „Kingsley“ aber nur die Farbe, denn ansonsten macht die platt-gedrückte Plüsch-Sonne wohl eher einen einschüchternden Eindruck. Mono-Braue, schiefe Zähne, leere Augen - bekommen da die kleinen Fußballfans nicht Albträume?

„WuShock“ - Wichita State Shockers (Basketball)

Alles andere als freundlich wirkt auch das Maskottchen „WuShock“ - offenbar setzen also auch die „Wichita State Shockers“ eher auf Abschreckung als auf Sympathie. Den US-Basketball-Fans heizt „Wushock“ zwar ordentlich ein, dennoch stellt man sich beim Anblick des Maskottchens wohl die Frage, was genau es eigentlich darstellt. Einen gen-manipulierten Maiskolben vermuten einige...

„Trix & Flix“ - Fußball-Europameisterschaft 2008, Österreich/Schweiz

2008 machten „Trix & Flix“ gleich zwei Länder unsicher, waren sie doch die Maskottchen der Fußball-Europameisterschaft, welche gemeinsam von Österreich und der Schweiz ausgetragen wurde. Obwohl sich die beiden Fußballer mit der spacigen Gel-Frisur schnell als Lieblinge der Kinder entpuppten, wurde gemunkelt, sie seien nur ein billiger Abklatsch der Comic-Figuren „Fix & Foxy“.

Special-Effects bei den New Orleans Pelicans (Basketball)

Selbstverständlich ist das Maskottchen der US-Basketball-Mannschaft „New Orleans Pelicans“ ein imposanter Pelikan. Und noch dazu ist er vogel-wild unterwegs: Während des Spiels feuert er die „Pelicans“ beim Dribbeln an - in den Pausen steigt das Maskottchen dann schon mal auf das Motorrad und düst durch die Halle. Den Zuschauern gefällt sein „Spezialeffekt“.

„Aggy“ - TBB Trier (Basketball)

Trikot, Brille, schwarzer Rauschebart: Äußerst menschlich wirkt auch „Aggy“, das Maskottchen der Basketball-Mannschaft des TBB Trier. Den Verein gibt es zwar inzwischen nicht mehr, doch „Aggys“ schräger Look ist legendär. Er kam nicht von ungefähr...

„Aggy“ hatte eine reale Vorlage

Die haarige Gestalt „Aggy“ war schließlich das Konterfei einer realen Person. Vergleicht man den Physiotherapeuten der Basketball-Mannschaft, Axel Mock, mit dem Maskottchen des TBB Trier, wird das ganz schnell klar!

„Gritty“ - Philadelphia Flyers (Eishockey)

„Gritty“, das Maskottchen der US-Eishockey-Mannschaft Philadelphia Flyers, kommt knall-orange und super-zottelig daher. Auch wenn „Gritty“ ohne weiteres für die „Sesamstraße“ arbeiten könnte, macht er auf dem Eis doch eine unglaublich gute Figur!

Ist das FC Arsenal-Maskottchen jetzt arbeitslos?

Hinter dem unheimlich beliebten grünen Dinosaurier „Gunnersaurus Rex“ steckt der Brite Jerry Quy. Seit Jahren heizt er als Maskottchen den Fußball-Fans des FC Arsenal so richtig ein und sorgt für gute Stimmen im Londoner Heimstadion. 2020 kam dann die Schlagzeile: Der FC Arsenal will den Teilzeit-Vertrag mit seinem Maskottchen kündigen - um in der Corona-Krise die Kosten zu senken.

„Benny the Bull“ - Chicago Bulls (Basketball)

„Benny the Bull“ ist wohl eines der bekanntesten Maskottchen überhaupt. Für die NBA-Ligisten „Chicago Bulls“ sorgt der feuerrote, aber handzahme Bulle Saison um Saison für reichlich Entertainment auf dem Basketball-Parkett. Regelmäßig darf sich der kuschelige Riese auch zu den Influencern und Promis in der ersten Reihe gesellen.

Die Washington Nationals zählen auf ihren Landesvater

Wen sonst hätten die „Washington Nationals“ zu ihrem Maskottchen ernennen sollen? Kein geringerer als George Washington „himself“ ist der Glücksbringer der US-Baseball-Mannschaft! Skurril ist der Anblick aber alle mal, wenn der Landesvater der USA gemeinsam mit Abraham Lincoln - samt Sportdress und überdimensional-großem Kopf - über das Feld hoppst.

„Ettie“ - Frauen-Fußballweltmeisterschaft 2019, Frankreich

Ein Gute-Laune-Garant war auch sie: „Ettie“, das Küken. 2019 war sie das Maskottchen der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Frankreich. „Ettie“ stand nicht nur für geballte Frauen-Power auf dem Platz, sondern trug auch - wie es sich für eine stilsichere Französin gehört - blau-weiße Streifen.

„Gus“ - Georgia Southern Eagles (American Football)

Ein verrückter Vogel ist auch er: „Gus“, das Maskottchen der US-Football-Mannschaft „Georgia Southern Eagles“. Logisch, dass „Gus“ bei dem Mannschaftsnamen ein Adler ist. Mit Monobraue und einem breiten Grinsen im Gesicht fühlt er sich im aufgeheizten Allen E. Paulson Stadium und unter den vielen Cheerleaderinnen sichtlich wohl - „Gus“ ist und bleibt einfach die „Nummer 1“ in Statesboro.

„Butler Blue III.“ - Butler Bulldogs Indianapolis (Basketball)

Tierisch-stark ist auch das Maskottchen „Butler Blue III.“ der „Butler Bulldogs“ aus Indianapolis. Wie sein fast schon royal-anmutender Name vermuten lässt, ist die Bulldogge bereits das dritte Maskottchen seiner Art. Mental unterstützt „Butler Blue“ sein Team bestimmt mit voller Kraft, auch wenn ihn meist ein Knochen mehr begeistern kann als das Basketballspiel.

„Rollo“ - TV Hüttenberg (Handball)

Nicht nur „Crusty“ der Kuchen, sondern auch „Rollo“ der Käse arbeitet als Maskottchen. Seit 2017 unterstützt der alles andere als stinkige „Rollo“ den deutschen Handballclub TV Hüttenberg - und sorgt als Handkäse für jede Menge gute Laune in der Halle.

Acht Arme für die Detroit Red Wings (Eishockey)

Ein exotisches, aber nicht allzu flauschiges Maskottchen haben die Eishockey-Spieler der „Detroit Red Wings“, empfängt ein achtarmiger Oktopus ihre Fans doch bereits am Eingang des Heimatstadions in Detroit. Als überdimensional-große, aufblasbare Version wird der lila Tintenfisch dann auch noch extra-einschüchternd in Kunstnebel gehüllt über der Eisfläche präsentiert.

„Pistol Pete“ - Wyoming Cowboys (Basketball)

Einen Hauch von „Wild Wild West“ versprüht „Pistol Pete“. Der urige Revolverheld mit Cowboy-Hut und Schnurrbart ist das Maskottchen der Wyoming Cowboys. Seine Mannschaft gewinnt zwar nicht, indem sie ihr Maskottchen den Colt am schnellsten ziehen lässt, aber „Pistol Pete“ sorgt definitiv für Stimmung auf dem Feld.

Ein „Bazi“ für die Bayern

Na, kennen Sie ihn noch? Bis 2004 war der „Bayern-Bazi“ das offizielle Maskottchen des FC Bayern München*. Segelohren, Knollennase, Lederhose - heute wirkt „Bazi“ schon eher befremdlich, doch als er in Rente geschickt wurde, gab es Proteste. Die Bayern wollten seinen Nachfolger - „Berni“ den Bären - erst gar nicht so richtig akzeptieren.

„Brutus“ - Ohio State Buckeyes (American Football)

Vielleicht wenig originell, aber dafür umso kultiger: „Brutus“ ist schließlich schon seit über 50 Jahren das Maskottchen der „Ohio State Buckeyes“. Seit 1965 feuert die quirlige Kastanie die US-Football-Mannschaft an.

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