Im Kampf um den Turniersieg beim Derby-Cup haben sich Hendrik (Rausch, zweiter von links) und die Sportfreunde Ostheim gegen Felix Digel und Kewa Wachenbuchen durchgesetzt - allerdings erst nach Neunmeterschießen. Foto: Patrick Scheiber

Fußball

Derby-Cup: Wachenbuchen unterliegt nach Neunmeterschießen

Fußball – Die Sportfreunde Ostheim haben in der Erich-Simdorn-Halle in Kilianstädten den fünften Hallen-Derby-Cup des SV Oberdorfelden gewonnen. Im Finale besiegten die Ostheimer den Kreisoberligisten Kewa Wachenbuchen mit 5:3 nach Neunmeterschießen. Der Spielstand im packenden Endspiel nach regulärer Spielzeit lautete 1:1.

Von Frank Schneider

Die Ostheimer, die eine Woche zuvor an gleicher Stelle im Finale des Steeder-Cups noch knapp am Friedberger Kreisoberligisten SV Gronau gescheitert waren, unterstrichen damit ihre gute Hallen-Form. Im Spiel um den dritten Platz setzte sich Kreisoberligist Spvgg. Roßdorf mit 4:2 gegen den A-Ligisten Victoria Heldenbergen durch. Spannend ging es zuvor auch in den beiden Halbfinals zu, die ebenfalls erst im Neunmeterschießen entschieden wurden. 3:3 lautete das Ergebnis nach gutem Kombinationsfußball zwischen den Sportfreuden Ostheim und Victoria Heldenbergen. Die Sportfreude setzten sich schließlich im Neunmeterschießen durch.

Erfolg auch bei den Einzelprämierungen

Genauso wie Kewa Wachenbuchen mit 5:4 gegen die Spvgg. Roßdorf (2:2 nach regulärer Spielzeit). Die beiden letzten Plätze im Turnier belegten die Kreisoberligisten FC Hochstadt und SV Kilianstädten, die jedoch beide nur mit Spielern aus ihrer Reserve in der Simdorn-Halle antraten. Gastgeber SV Oberdorfelden sicherte sich mit einem 7:6 nach Neunmeterschießen gegen die TSG Niederdorfelden den fünften Rang.Turniersieger Sportfreunde Ostheim räumte auch bei den Einzelprämierungen ab. Jan Niklas Olschok war der beste Torschütze des Derby-Cups, Anton Clauss wurde zum besten Turnierspieler gekürt. Die Wahl zum besten Torhüter fiel auf Nico Meuret von der Spvgg. Roßdorf.

Dietmar Böhmert, der Spielausschussvorsitzende des SV Oberdorfelden, war von den vielen torreichen und durchweg fairen Turnierspielen sehr angetan. Lediglich drei Mal mussten die Unparteiischen eine Zeitstrafe aussprechen.Auch mit der Besucherresonanz war das Vorstandsmitglied des SV Oberdorfelden zufrieden. Knapp über 100 Zuschauer verfolgten die Partien des Derby-Cups.

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