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Biathlon: Bundestrainer erklärt überraschenden Rücktritt - Duo übernimmt Nachfolge

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Von: Tobias Ruf

Biathlon: Mark Kirchner gibt sein Amt nach vielen Jahren auf.
Biathlon: Mark Kirchner gibt sein Amt nach vielen Jahren auf. © picture alliance/dpa | Sven Hoppe

Biathlon-Bundestrainer Mark Kirchner hat sein Amt überraschend aufgegeben. Am Rande des letzten Weltcups in Oslo gab er sein Aus bekannt und übergibt an ein Duo.

Oslo - Das deutsche Biathlon verliert seinen Bundestrainer. Mark Kirchner äußerste sich nach dem Herren-Massenstart in Oslo zu den Gründen seines Rücktritts. Der bisherige Co-Trainer Uros Velepec übernimmt mit einem ehemaligen Langläufer.

Mark Kirchner sorgte beim letzten Biathlon-Weltcup der Saison 2022/23 für eine dicke Überraschung. Im Interview mit der ARD verkündete er seinen Rücktritt als Bundestrainer.

Biathlon: Kirchner legt den Fokus aufs Privatleben

Seit 2010 war er in Hauptverantwortung für das deutsche Biathlon tätig, jetzt will er sich seinem Privatleben widmen. „Die Arbeit hat mir deshalb bis zuletzt viel Freude bereitet. Aber jetzt ist für mich der Zeitpunkt gekommen, um den Weg für neue Impulse freizumachen. Ich möchte den Koffer in die Ecke stellen, öfter mein eigenes Bett nutzen, nicht mehr 170 Tage im Jahr im Hotel wohnen und unzählige Stunden auf Reisen sein“, sagte Kirchner in einem Statement des Deutschen Skiverbandes.

Er bleibt dem DSV erhalten und soll in seiner neuen Funktion vor allem die übergreifende Athleten-Ausbildung optimieren und den Cheftrainer Nachwuchs strategisch unterstützen. Gleichzeitig wird Kirchner auch in andere übergreifende Themen seine Expertise einbringen.

Biathlon: Velepec und Filbrich übernehmen Doppelspitze

Die Nachfolge besteht aus einer Doppelspitze. Der derzeitige Co-Trainer Uros Velepec wird zukünftig gemeinsam mit dem ehemaligen Weltklasse-Langläufer Jens Filbrich (44) als Trainer-Duo die DSV-Weltcup-Herren betreuen.

Der Slowene Velepec ist ein ausgewiesener Kenner der internationalen Biathlon-Szene, Filbrich absolvierte von 2014 bis 2018 eine Trainerausbildung in Köln und Leipzig. Bereits parallel zu seiner Ausbildung arbeitete er in den verschiedensten Altersbereichen als Skilanglauf-Trainer, ehe er im Mai 2022 ins Lager der DSV-Biathleten wechselte. Der Fokus soll künftig gezielt auf dem Laufbereich liegen.

Quelle: chiemgau24.de

truf mit Material von deutscher Skiverband

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