Kopfballduell der Kapitäne: Großkrotzenburgs Maik Neuendorf (links) setzt sich gegen Salvatore Bari durch. Der Ex-93er ist mit dem SV Pars weiter punktlos.
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Kopfballduell der Kapitäne: Großkrotzenburgs Maik Neuendorf (links) setzt sich gegen Salvatore Bari durch. Der Ex-93er ist mit dem SV Pars weiter punktlos.

Verbandsliga

Zittern bis zur 97. Minute: Germania Großkrotzenburg feiert ersten Sieg

  • VonPatrick Leonhardt
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Im sechsten Anlauf hat sich Germania Großkrotzenburg in der Fußball-Verbandsliga Süd den ersten Saisonsieg gesichert. Die Großkrotzenburger setzten sich im Kellerduell der bis dato punktlosen Clubs gegen den SV Pars Neu-Isenburg mit 1:0 (0:0) durch und schossen die Hugenottenstädter damit auf den letzten Platz. Das Tor des Tages erzielte Volkan Sungun mit einem Heber aus knapp 30 Metern Entfernung in der 24. Minute.

Großkrotzenburg – „Der Sieg war knapp, aber verdient, denn Neu-Isenburg ist in der zweiten Hälfte außer langen Bällen nichts eingefallen“, meinte Germania-Trainer Christos Tsifnas. Allerdings hätten die Hausherren die Partie früher entscheiden müssen, spielten aber nach dem Seitenwechsel ihre Konter nicht sauber aus. Somit blieb es bis in die siebte Minute der Nachspielzeit spannend.

„In den ersten 15 Minuten war das taktisches Geplänkel, keiner wollte den ersten Fehler machen“, erklärte Tsifnas, „die ersten Aktionen in der Offensive gingen allerdings vom SV Pars aus.“ Dann aber kamen die Gastgeber, bei denen die Routiniers André Althaus und Maik Neuendorf in der Innenverteidigung für die nötige Sicherheit sorgten, besser ins Spiel – und durch Sungun in Führung. Noch in der ersten Hälfte hatten die Großkrotzenburger den zweiten Treffer auf dem Fuß. Sungun sah zwar den freistehenden Max Grammel in der Mitte lauern, schloss aber selbst mit einem Schuss ins lange Eck ab – der Ball ging an den Außenpfosten.

Mutig startete die Germania in die zweite Hälfte, die Führung verlieh den Gastgebern das nötige Selbstvertrauen. Bei ihren Kontern trafen die Großkrotzenburger einmal nur den Pfosten, ein anderes Mal spielten die Gastgeber eine 4:2-Überzahl nicht gut aus. „Das Zittern hat somit bis zum Schlusspfiff angehalten. Was aber zählt, ist der Sieg“, meinte Trainer Tsifnas.

Germania Großkrotzenburg: Sememy; Kqiku; Neuendorf, Althaus, Jimenez Perez, Ucar (81. Bucma), Pock (61. Scholz), Erinc, Grammel (86. Menge), Alessandro, Sungun

Tor: 1:0 Sungun (24.) leo

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