Die Rückrundenbesprechung der Gruppenliga war schnell vorbei. Symbolbild: Pixabay

Hanau

Das wurde bei der Rückrundenbesprechung der Gruppenliga erörtert

Fußball. Der Spielbetrieb in Gruppenliga Frankfurt Ost verlief im ersten Halbjahr – auch bedingt durch den milden Herbst – reibungslos. Spielausfälle blieben Fehlanzeige. Mit ein Grund, weshalb die Tagesordnung bei der Rückrundenbesprechung im Vereinsheim der SG Marköbel rasch abgehandelt war.

Von Frank Schneider

Ein Marköbeler übte indes Kritik an der Abstiegsregelung.

Nach knapp 40 Minuten schloss Klassenleiter Thorsten Bastian die Versammlung. Es war vorerst die letzte ihrer Art, denn nach einem einstimmigen Beschluss der anwesenden Vereinsvertreter wird es ab der kommenden Saison nur noch eine Terminbesprechung im Sommer geben.

Bastian, zugleich Kreisfußballwart in Friedberg, berichtete von guten Erfahrungen in seinem Fußballkreis, indem bereits seit sieben Jahren aufgrund der fortgeschrittenen Digitalisierung in der Spielplangestaltung auf Terminbesprechungen im Winter verzichtet wird.

Die Eckdaten der Saison sind bekannt, gewünschte Spielverlegungen wurden von Bastian bereits im Vorfeld in die Pläne eingearbeitet. Nur noch vereinzelt wurden Verschiebungen gewünscht. Kurzum: Die Termine waren innerhalb von nur zehn Minuten festgezurrt.

Los geht es im neuen Jahr am Samstag, 23. Februar, um 16 Uhr mit der vom regulären Sonntag-Spieltag vorgezogenen Partie zwischen der SG Rosenhöhe Offenbach und Germania Klein-Krotzenburg. Einen Tag später treffen mit Germania Großkrotzenburg und dem JSK Rodgau zwei heiße Titelanwärter aufeinander, auch die Partie von Tabellenführer VfB Oberndorf gegen Türk Gücü Hanau hat Spitzenspiel-Charakter.

Der Büdinger Kreisvertreter VfR Wenings hat am 22. Spieltag frei und darf somit die Winterpause eine Woche länger genießen. Der zweite Restrundenspieltag findet am Faschingswochenende statt, die Partien werden daher alle am Samstag, 2. März, ausgetragen.

Der letzte Spieltag wird am Samstag, 25. Mai, angepfiffen. Der Meister steigt in die Verbandsliga Süd auf, der Tabellenzweite qualifiziert sich für die Aufstiegsrunde mit den Vizemeistern der Gruppenligen Frankfurt West und Darmstadt. Sollte der SV Altwiedermus den Klassenerhalt in der Verbandsliga Süd nicht schaffen, wird es bei der vorgegebenen Zahl von fünf Absteigern bleiben.

Die Berichte aus dem Schiedsrichter- und Rechtswesen lagen vor und sorgten für keinen Diskussionsstoff. Der Vorsitzende des Regionalsportgerichts Holger Handge (Frankfurt), Einzelrichter Alexander Koch (Wächtersbach) und Schiedsrichter-Lehrwart Nicklas Rau (Nidderau) hatten keinen Grund, sich über grundlegendes Fehlverhalten auf dem grünen Rasen oder abseits des Feldes zu beschweren.

Die Zahl der Einzelrichterurteile hielt sich im Rahmen. Skandalspiele mit vielen Roten Karten oder gar von Unsportlichkeiten ausgelöste Spielabbrüche gab es keine. Lediglich die Partie der SG Marköbel gegen Germania Niederrodenbach musste wegen eines Unwetters eine Viertelstunde vor Schluss abgebrochen und neu angesetzt werden.

Das Vereinsmitglied der SG Marköbel, Bernd Kuhl, warf die Frage nach anstehenden Reformen bezüglich des Spielbetriebs in den Raum. Die traditionell hohe Zahl an Absteigern in der Gruppenliga und die Frage, weshalb bei kurzfristiger Unterschreitung der vorgegeben Ligastärke zusätzliche Teams aus den Aufstiegsrunde nachrücken, anstatt die Zahl der Absteiger zu reduzieren, sind für Kuhl äußerst diskutabel.

Das könnte Sie auch interessieren