Setzen ihre Zusammenarbeit fort: Der Vorsitzende der Eintracht-Sportfreunde Windecken Frank Wehowsky (links) und Trainer Frank Eisenzehr.
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Setzen ihre Zusammenarbeit fort: Der Vorsitzende der Eintracht-Sportfreunde Windecken Frank Wehowsky (links) und Trainer Frank Eisenzehr.

Spielertrainer bleibt beim A-Ligisten

Windecken verlängert mit Frank Eisenzehr

  • VonOliver Kraus
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Die Eintracht-Sportfreunde Windecken haben die derzeit ruhende Serie dazu genutzt, sich für die Zukunft aufzustellen. Mit der frühzeitigen, einjährigen Vertragsverlängerung mit Trainer Frank Eisenzehr setzt der Kreisliga-A-Aufsteiger auf Kontinuität. Denn der 42-jährige Roßdorfer geht dank seiner Unterschrift bereits in sein viertes Jahr als verantwortlicher Trainer der Nidderauer.

„Frank hat bei uns eine super Arbeit geleistet. Wir sind sehr zufrieden“, erklärt der Vorsitzende Frank Wehowsky, der das positive Signal auch als Würdigung für die Aufbauarbeit, die Eisenzehr in den vergangenen drei Jahren geleistet hat, verstanden haben möchte.

Denn nach dem Rückzug aus der Kreisoberliga 2018 stand man am Sportfeld zunächst ohne Team und ohne Trainerstab vor den Trümmern des Vereins.

Eisenzehr blickt stolz zurück

„Ich habe mich damals mit einem guten Freund beraten, ob ich die Aufgabe annehmen sollte und habe mich dann dafür entschieden, weil mich die Aufgabe gereizt hat. Ich wusste damals nicht, wie viele Leute ins erste Training kommen würden. Es war ein kompletter Neuaufbau, um den Verein am Leben zu halten“, blickt Eisenzehr nicht ohne Stolz zurück.

Denn das Abenteuer Windecken war schnell von Erfolg gekrönt. Bereits im zweiten Jahr seiner Tätigkeit gelang dem gelernten Stürmer mit einer rundum erneuerten Truppe, die aus vielen reaktivierten Spielern bestand, der Aufstieg.

Für Eisenzehr „passt es einfach“

Zwar stehen die Eintracht-Sportfreunde derzeit nur auf Rang 14 der KLA und damit auf einem Tabellenplatz, der nach Aussage des Coaches nicht unbedingt das Leistungsvermögen seiner Elf widerspiegelt, dennoch kann sich Eisenzehr, der in fünf von sechs bis dato ausgetragenen Partien mit auf dem Feld stand, mit der momentanen Situation anfreunden. „Es passt einfach. Der Verein ist zufrieden, ich bin zufrieden. Ich muss der Mannschaft ein dickes Lob aussprechen“, erläutert Eisenzehr, der seit seiner Jugend nicht mehr so lange am Stück bei einem Verein gewesen ist.

Und es ist durchaus möglich, dass das vertrauensvolle Verhältnis noch länger anhält. Zumindest seitens der Klubführung gibt es keinen Erfolgsdruck, wie Wehowsky bestätigt: „Wir wollen Spaß am Fußball haben, ohne abzuheben. Und wir wollten in der ungewissen Zeit ein Zeichen setzen und jedem Planungssicherheit geben. Das ist allen Beteiligten gegenüber nur fair.“

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