Auf Korbjagd: Felix Hecker (am Ball) und die White Wings Hanau mussten sich aufgrund eines katastrophalen dritten Viertels den Skyliner Juniors geschlagen geben. Foto: TAP

Basketball

Pro B: White Wings verlieren 76:90 in Frankfurt

Basketball. Das erste Südhessenderby der diesjährigen ProB-Saison geht an die Skyliner Juniors aus Frankfurt. Mit 90:76 mussten sich die White Wings Hanau in der Frankfurter Sporthalle geschlagen geben. Mit nun vier Siegen aus acht Spielen finden sich die Ebbecke White Wings Hanau im Mittelfeld der Pro B Süd wieder.

Von Nicolas ObstDabei hatte es gegen die Frankfurter so gut angefangen. Bis zur Halbzeit lagen die Hanauer konstant vorne: „Wir sind mit einer guten Führung in die Halbzeit gegangen und waren zu diesem Zeitpunkt bis auf die zwölf abgegebenen Offensive Rebounds eigentlich recht zufrieden“, erklärt Co-Trainer Michael Luprich.

In der gut gefüllten Sporthalle begegnete man dem jun-gen Team der Skyliner Juniors auf Augenhöhe und wurde durch zahlreiche mitgereiste Hanauer bestens unterstützt. Durch eine gute Verteidigung und eine bis dahin konzentrierten Teamleistung lief es rund für die White Wings.

Umso größer war dann der Schock, als das dritte Viertel klar und deutlich mit 24 Punkten Unterschied an die Basketballer aus Frankfurt ging: „Wir sind da eingebrochen und hatten einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen gegen uns, die uns zusätzlich weh getan haben. Jedoch darf man das Viertel trotzdem nicht so deutlich verlieren. Wir haben nicht genug gekämpft und das war letztlich der Schlüssel des Spiels“, resümiert Luprich. „In den entscheidenden Momenten waren wir heute nicht auf der Höhe.“

Bleibenden Eindruck hinterlassen

Anders als Len Schoormann und Nigel Pruitt von den Fraport Skyliners, die mit insgesamt 35 Punkten den Weg für den Sieg ihres Teams ebneten. Schoormann hinterließ mit 18 Punkten in 22 Minuten einen bleibenden Eindruck. Auf Seiten der Hanauer konnte Till-Joscha Jönke neben einer geschlossenen Teamleistung – weitere vier Spieler erzielten acht oder mehr Punkte – am meisten überzeugen. Mit 24 Punkten hatte Jönke sogar die beste Ausbeute aller Spieler.

Nach dem knappen Sieg in der Vorwoche gegen das Schlusslicht aus Erfurt ist die Niederlage gegen Frankfurt ein Rückschlag für die Play-Off-Ambitionen der White Wings. In den nächsten Partien wird es für sie nicht unbedingt leichter, schaut man sich die Gegner an.

Am kommenden Samstag erwartet man den Tabellen-führer aus Würzburg in der Main-Kinzig-Halle. Bis dahin wollen Cote und sein Co-Trainer Luprich gerade an den Schwächen von Samstag arbeiten: „Wir dürfen uns solche Aussetzer wie im dritten Viertel nicht mehr erlauben. Das wollen wir in Zukunft besser hinbekommen. Außerdem haben wir das Rebound-Duell verloren und das gegen ein Team, das nicht größer ist als wir. Daran gilt es zu arbeiten“, erklärte Luprich.

White Wings: Beverly (10 Punkte/5 Rebounds), Mesghna (8/1), Eichler (11/7), Hecker (5/5), Jönke (24/4), Beisty (12/7), Nicolay (2/0, Rodriguez (4/5), Niedermanner, Eibelshäuser, Stenger

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