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Verbandsliga: SGB will letzte Zweifel am Klassenerhalt beseitigen

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Kopf hoch im letzten Saisonspiel: Lukas Gottwalt (rechts) ist mit der SG Bruchköbel bei einem Heimsieg über den VfR Fehlheim auf jeden Fall gerettet. Auch bei einer Niederlage müsste es beinahe mit dem Teufel zugehen, dass die SGB noch absteigt. Archivfoto: Kalle
Kopf hoch im letzten Saisonspiel: Lukas Gottwalt (rechts) ist mit der SG Bruchköbel bei einem Heimsieg über den VfR Fehlheim auf jeden Fall gerettet. Auch bei einer Niederlage müsste es beinahe mit dem Teufel zugehen, dass die SGB noch absteigt. Archivfoto: Kalle

Fußball. Vor dem letzten Spieltag ist die SG Bruchköbel in der Verbandsliga Süd immer noch nicht gerettet. Grund zur Panik besteht vor dem abschließenden Heimspiel gegen den VfR Fehlheim (Samstag, 17 Uhr) aber nicht.

Von Frank SchneiderDenn es müsste schon viel zusammenkommen, damit der aktuelle Tabellenneunte am Ende auf den fünftletzten Rang, den ersten Abstiegsplatz, abrutschen würde.

Die Mannschaft von Trainer Andreas Arr-You hat 44 Punkte auf dem Konto und damit alles in der Hand. Schon ein Unentschieden würde die sichere Rettung bedeuten.Fehlheim mit schwieriger AusgangslageDie Ausgangslage für den VfR Fehlheim ist viel schwieriger: Der Aufsteiger, der mit 39 Punkten den viertletzten Platz einnimmt, muss in der Tabelle drei Punkte aufholen und zwei Gegner überholen.

Ein Sieg in Bruchköbel ist also vonnöten - und selbst der könnte am Ende des Tages nicht reichen. Der FC Bensheim nimmt mit 42 Punkten den ersten Abstiegsplatz ein, davor rangieren mit gleicher Punktzahl die Usinger TSG und der FC Kalbach. Der TS Ober-Roden hat wie Bruchköbel 44 Punkte auf dem Konto, jedoch den direkten Vergleich gegen den Hanauer Kreisvertreter verloren.Beste AusgangspositionKeine Frage, von allen noch vom Abstieg bedrohten Teams hat die SG Bruchköbel die beste Ausgangsposition. Selbst für den Fall einer Heimniederlage gibt es weitere Rettungsanker. So wäre die SGB ebenfalls gerettet, wenn TS Ober-Roden beim Tabellenzweiten Neu-Isenburg keinen Punkt holt, der FC Kalbach beim noch auf Platz zwei schielenden FV Bad Vilbel nicht gewinnt.

Auch der FC Bensheim (beim zweitstärksten Rückrundenteam Türk Gücü Friedberg) und die Usinger TSG (bei der Spvgg. Oberrad) müssen gewinnen, um noch an der SGB vorbeizuziehen. Vier zusätzliche Joker also. Tritt nur ein beschriebener Fall nicht ein, wäre die SG Bruchköbel auch in der kommenden Saison Verbandsligist.Gute Trainingswoche „Natürlich müsste einiges Zusammenkommen, damit es uns noch erwischt. Wir möchten aber nicht nach links und rechts zu den anderen Teams schauen,sondern die Sache selbst regeln. Wir spielen zuhause und wollen dort die Saison mit einem Sieg beenden“, erklärt Bruchköbels Trainer Andreas Arr-You. Der Ärger, dass man schon am vorigen Spieltag in Kalbach die vorzeitige Rettung dicht vor Augen hatte, ist verflogen.

Arr-You ist für das Saisonfinale optimistisch gestimmt. „Die Mannschaft hat in der Woche sehr gut trainiert und macht einen motivierten Eindruck.“ Personell ist bei der SGB alles im Lot. Es sind keine Ausfälle zu beklagen, auch der zuletzt rotgesperrte Konstantin Büdinger kann wieder mitwirken.

Reichliche AlternativenBruchköbels Trainer hat reichlich Alternativen. Hinsichtlich der Aufstellung, aber auch von der taktischen Ausrichtung. Beides, so lässt Arr-You durchblicken, wird voneinander abhängen und wohl recht kurzfristig von ihm entschieden.

„Natürlich will ich mir nicht in die Karten schauen lassen“, schmunzelt der Übungsleiter. Arr-You lebt Gelassenheit vor, weil er weiß, dass seine Mannschaft schließlich genug Trümpfe in den Händen hält.

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