Ging in der Hinrunde noch für die Germania auf Torejagd: Stürmer Maximilian Waas. Archivfoto: Kalle

Großkrotzenburg

Verbandsliga: Waas freut sich auf Rückkehr nach Großkrotzenburg

Fußball. Zum vorletzten Heimspiel der Saison empfängt der bereits als Absteiger aus der Verbandsliga Süd feststehende FC Germania Großkrotzenburg am Sonntag um 15 Uhr den Tabellendritten FV Bad Vilbel. Dabei kommt es zum Wiedersehen mit Stürmer Maximilian Waas.

Von Frank SchneiderDieser spielte bis zur Halbserie noch für die Germania und siedelte dann nach Bad Vilbel über. Noch immer belegt der Stürmer mit fünf Treffern den zweiten Platz in der internen Torschützenliste.

Waas, der bislang beim Tabellendritten auf einige Einsätze kam und in naher Zukunft bei den Wetterauern auf den Durchbruch als Stammspieler hofft, hält weiterhin mit ehemaligen Mitspielern Kontakt. „Natürlich freue ich mich auf das Spiel in Großkrotzenburg. Das ist schon eine besondere Partie für mich“, erzählt der torgefährliche Angreifer.Saisonaus für Kühn drohtEin Drittel der spärlichen 27 Saisontreffer der Germania gehen auf das Konto von Tobias Kühn. Wegen einer Muskelverletzung droht dem künftigen Bruchköbeler das Saison-Aus. Im Gegensatz zur 1:3-Derbyniederlage gegen den SC 1960 Hanau am Donnerstagabend kann Großkrotzenburgs Trainer Christian Schönig immerhin wieder auf Spielführer Robin Prey bauen.

„Das Spiel gegen Hanau war sehr intensiv und hat viel Kraft gekostet“, berichtet Großkrotzenburgs Sportlicher Leiter Horst Prey. Personelle Alternativen sind derzeit kaum vorhanden. Trainer Schönig und Co-Trainer Tobias Fischer zogen sich zuletzt für den Fall der Fälle Trikots für eine mögliche Einwechslung über. Manche Akteure spielen trotz Blessuren.Trainingsfrei für GroßkrotzenburgDa wundert es nicht, dass Schönig sich dazu entschied, den obligatorischen Freitags-Trainingstermin in dieser Woche zu streichen und seinen Schützlingen eine schöpferische Pause zwischen den beiden Heimspielen am Donnerstag und Sonntag gönnte. Regeneration ist angesagt und das Zusammenkratzen aller noch auffindbaren Körner, damit die vier noch ausstehenden Spiele so gut wie möglich über die Bühne gebracht werden.

Ein psychologischer Vorteil ist auf Seiten des Schlusslichts: Die Germania hat in den nächsten Wochen nichts zu verlieren und kann ihre Fans nur positiv überraschen. Vielleicht am Sonntag mit dem ersten Heimsieg der Saison?

Das könnte Sie auch interessieren