Souverän: Die Erlenseer Luca Walke (links) und Philipp Wörner haben Frankfurts Michael Amoah im Griff. Foto: TAP

Fußball

Verbandsliga: Traumeinstand für Erlensees Philipp Wörner

Fußball. Der 1. FC Erlensee hat in der Verbandsliga Süd einen Einstand nach Maß erwischt. Die junge Truppe von Trainer Tobias Heilmann wies den Traditionsverein SG Rot-Weiß Frankfurt mit 3:0 in die Schranken.

Von Frank Schneider

Das erste Saisonspiel (der FCE hatte am ersten Spieltag planmäßig frei) lockte rund 200 Zuschauer an das Sportgelände am Fliegerhorst. Diese brauchten ihr Kommen nicht bereuen, sahen sie doch eine flotte und auch spannende Partie. Die Heilmann-Truppe fand besser ins Match und erarbeitete sich mit gutem Kombinationsfußball auch eine optische Überlegenheit.

Die Rot-Weißen aus Frankfurt agierten im ersten Spielabschnitt zumeist defensiv und suchten mit mäßigem Erfolg ihr Heil im Konterspiel. In der 14. Minute bot sich Tom Niegisch eine erste Einschusschance, aber Frankfurts Keeper Daniel Duschner, der beste Akteur seiner Mannschaft, war auf dem Posten. In der 16. Minute war es dann soweit, als sich Philipp Wörner nach Doppelpass mit Alexander Schunck durchsetzte und mit einem platzierten Flachschuss ins linke untere Eck den 1:0-Führungstreffer markierte.

Gäste lockerten Defensive

Die Gäste, die mit einem 3:1-Sieg gegen Germania Ober-Roden gut in die Saison gestartet waren, hatten in den ersten 45. Minuten lediglich einen Distanzschuss zu verzeichnen, den Tim Kuhl erst im Nachfassen unter Kontrolle bekam. In der 43. Minute bot sich für Julian Braun eine dicke Chance, die aber wiederum Duschner meisterlich parierte. Auch in der 44. Minute war Duschner hellwach, als Marcel Mohn mit einem Distanzschuss aus 20 Metern an ihm scheiterte.

Im zweiten Spielabschnitt lockerte das Team von Ex-Eintracht-Profi Slobodan Komljenovic die eigene Defensive. Die Rot-Weißen schoben beide Viererketten etwas weiter nach vorne und machten es dem FCE somit schwer, sich aus der eigenen Hälfte zu befreien.

FC Erlensee suchte sein Heil im Konterspiel

So musste Tim Kuhl in der 58. Minute gegen Johnson Toko Kopf und Kragen riskieren, um den Ausgleich zu verhindern. In der 63. Minute strich ein Kopfball des Ex-Seligenstädters Evangelos Bellos knapp am FCE-Gehäuse vorbei – der Ausgleich lag förmlich in der Luft. Der FCE suchte sein Heil im Konterspiel und einer dieser Konter führte in der 79. Minute zum 2:0 durch ein Eigentor von Furkan Türksoy, der eine scharfe Hereingabe von Schunck ins eigene Netz bugsierte.

In der 82. Minute schwächten sich die Rot-Weißen selbst, als der zuvor eingewechselte Johnson Toko mit der Gelb-Roten Karte des Feldes verwiesen wurde. Sechs Minuten vor dem Ende war es erneut Wörner, der sich den Ball erkämpfte, alleine aufs Tor zulief und kaltschnäuzig an Duschner vorbei das 3:0 und somit den Endstand erzielte. Damit feierte der ehemalige Alzenauer als Doppeltorschütze einen äußerst gelungenen Einstand im Erlenseer Trikot.

Erlensee: Kuhl – Wörner, Hamann, Walke, Bassenauer (46. Lüdke), Mohn, Braun, Wagner, Schunck, Kreinbihl (70. Skocibusic), Niegisch (86. Becker) – Tore:1:0 Wörner (16.), 2:0 Eigentor Türksoy (79.), 3:0 Wörner (84.) – Schiedsrichter: Maienschein (Sinntal) – Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rote Karte für den Frankfurter Toko (82.) – Zuschauer:200 – Beste Spieler:Wörner, Mohn, Lüdke / Duschner

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