Der Einsatz von Ervin Skela im letzten Spiel vor der Winterpause des FC Hanau 93 ist ungewiss. Gegen den Tabellennachbarn und Mitaufsteiger Germania Ober-Roden will Hanau 93 so oder so punkten. Archivfoto: TAP

Hanau

Verbandsliga Süd: FC Hanau 93 will mit gutem Gefühl in die Pause

Fußball. Nach einem spielfreien Wochenende bereitet sich der FC Hanau 93 auf das letzte Pflichtspiel des Jahres vor. In der Verbandsliga Süd führt die Reise zu Mitaufsteiger Germania Ober-Roden. Das Team der beiden Trainer Christoph Prümm und Slavisa Dacic möchte sich mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause verabschieden.

Von Frank SchneiderTabellarisch betrachtet empfängt der Tabellensechste den Fünften. Dass beide Teams sich leistungsmäßig nicht viel geben, dokumentiert auch das Ergebnis im Hinspiel.

Im August trennten sich die beiden Aufsteiger an der Kastanienallee 1:1-unentschieden. Germania Ober-Roden peilt im letzten Match des Jahres einen Heimsieg an, mit dem sie mit ihrem Gegner (aktuell 29 Punkte) gleichziehen würden.Starke VorrundeDer HFC hat etwas dagegen, schließlich soll die ausgegebene Punktzahl von 30 Zählern noch vor dem Jahreswechsel fallen. Unabhängig davon, ob es klappen sollte, in Ober-Roden Zählbares mitzunehmen, blickt der FC Hanau 93 auf eine starke Vorrunde in der zweithöchsten hessischen Spielklasse zurück.

Obwohl die Ex-Profis Ervin Skela, Michael Fink und Daniyel Cimen bei Weitem nicht alle Spiele absolvierten, setzten sich die 93er in der Spitzengruppe fest. Mannschaftliche Geschlossenheit und eine gut funktionierende Offensive um Spielführer Kahraman Damar und Torjäger Christian Fischer waren Teile des Erfolgsgeheimnisses. Vieles spricht dafür, dass der älteste Fußballverein Hessens im Jahr seines 125-jährigen Bestehens eine gute Platzierung einfahren kann.Zwei starke Offensivmannschaften„Es geht nicht nur darum, die Marke von 30 Punkten zu knacken, sondern mit einem positiven Gefühl in die Pause zu gehen“, unterstreicht HFC-Sportchef Giovanni Fallacara. Er erwartet ein enges Match zweier offensivstarker Mannschaften. „Ich bin mal gespannt, wie wir den Fabian Bäcker in den Griff bekommen“, hat Fallacara großen Respekt vor dem Ex-Profi von Borussia Mönchengladbach und den Offenbacher Kickers.

Doch nicht nur auf Bäcker wird zu achten sein, auch Marco Christophori-Como ist jederzeit in der Lage, die Defensive eines Gegners durcheinanderzuwirbeln. Immerhin 17 Treffer hat der Stürmer im bisherigen Saisonverlauf erzielt und damit zwei mehr als Hanaus bester Schütze Christian Fischer (15 Tore).Skela-Einsatz noch fraglichDas spielfreie Wochenende habe seinem Team gut getan, betont Giovanni Fallacara. Angeschlagenen Spielern wie beispielsweise Michael Fink tat die Pause gut.

Die beiden 93-Trainer können im letzten Spiel vor der Pause wohl aus dem Vollen schöpfen, einzig der Einsatz von Ervin Skela ist noch fraglich.

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