Es läuft für Kewin Siwek und Germania Großkrotzenburg. Der Neuzugang hat für den Aufsteiger schon sechs Verbandsligatreffer erzielt. Archivfoto: TAP

Fußball

Verbandsliga: Kewin Siwek bereut Wechsel zur Germania nicht

Fußball. Zum Abschluss des Fußballjahres tritt der FC Germania Großkrotzenburg am morgigen Sonntag in der Verbandsliga Süd am Brentanobad bei Rot-Weiss Frankfurt an. Wegen des Zweitliga-Frauenspiel zwischen dem FFC Frankfurt II und Borussia Mönchengladbach wurde die Partie von 14 Uhr auf 16.30 Uhr verschoben.

Im Kader der Gäste wird wieder Kewin Siwek sein. Als dieser im Sommer vom Offenbacher Kreisoberligisten Spvgg. Dietesheim zum Aufsteiger wechselte, galt er in seinem neuen Verein unter den Neuzugängen als große Unbekannte. Der schnelle Außenbahnspieler machte sich aber sofort mit guten Leistungen einen Namen und erkämpfte sich im Team von Trainer Christos Tsifnas einen Stammplatz.

Sechs erzielte Saisontreffer und einige Vorlagen zu Toren dokumentieren den Wert des 24-Jährigen für sein neues Team. Mit dem vierten Tabellenplatz sind Siwek und alle Verantwortlichen des Aufsteigers hochzufrieden, wie er im Interview erläutert.

Vor der Saison galten Sie als Neuzugang von als unbeschriebenes Blatt. Mit einer guten Vorrunde haben Sie auf sich aufmerksam gemacht. Vermutlich haben Sie den Wechsel bisher nicht bereut?

Bislang nicht. Ich bin mehr als zufrieden, es ist alles positiv verlaufen und ich genieße es, wie gut es derzeit für die Mannschaft und auch für mich persönlich läuft.

Sie haben vor Ihrem Wechsel immer im Kreis Offenbach gespielt und wohnen ja auch dort. Wie kam der Kontakt zur Germania zustande?

Über den neuen Trainer Christos Tsifnas, der mich noch als Dietesheimer Jugendspieler kannte. Wir kennen uns schon etliche Jahre, kommen ja beide aus Mühlheim.

Sie spielten in der Kreisoberliga, jetzt in der Verbandsliga. Wie schwer ist Ihnen die Umstellung gefallen.Vom Tempo und auch von der fußballerischen Qualität besteht zwischen diesen beiden Ligen schon ein krasser Unterschied. Grundsätzlich kann man auf diesem Niveau aber besser in Szene gesetzt werden, da man bessere Mitspieler an seiner Seite hat. Die eigenen Qualitäten kommen da besser zum Vorschein.

Und die wären neben Ihrer Schnelligkeit?

Es ist immer schwer sich selbst zu beurteilen. Ich denke, dass ich technisch nicht schlecht bin und dadurch immer für ein Tor oder eine Vorlage gut bin.

Am Sonntag treten Sie mit ihrem Team bei Rot-Weiss Frankfurt an. Wie stufen Sie die Aufgabe ein?

Rot-Weiss galt vor der Saison ja als Mitfavorit um den Aufstieg. Es überrascht mich schon, dass sie so weit unten stehen. Das gibt bestimmt ein schwieriges Spiel, denn sie haben zuletzt ja Erlensee geschlagen. Aber schwer sind in dieser Liga ohnehin alle Spiele. Wir müssen jedenfalls hochkonzentriert sein.

Ihre Mannschaft zählt in der Verbandsliga Süd zu den Überraschungsteams. Was sind die Gründe?

Bei Germania Großkrotzenburg stimmt es sowohl auf als auch neben dem Platz. Das familiäre Umfeld ist unglaublich, etwas Vergleichbares habe ich noch bei keinem anderen Verein erleben dürfen. Dazu macht unser Trainer einen richtig guten Job. Die Trainingseinheiten sind immer variabel. Bei all dem darf man aber auch nicht vergessen, dass wir auch, angefangen bei unserem Kapitän Robin Prey, Einzelspieler mit überragenden Qualitäten im Team haben. Ich denke diese Qualität gepaart mit der mannschaftlichen Geschlossenheit macht es am Ende aus.

Können Sie sich vorstellen, längere Zeit in Großkrotzenburg zu spielen?

Na klar. Es passiert derzeit auch viel im Verein, auch in baulicher Hinsicht. Sportlich läuft es auch. Ich wäre nicht abgeneigt, wenn ich weiterhin Teil dieser Erfolgsgeschichte sein darf.

Das Interview führte Frank Schneider.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema