Stürmer Tom Niegisch (links) kehrt gegen die SG Unter-Absteinach wieder in den Kader zurück. Archivfoto: TAP

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Verbandsliga: Keine Panik beim FC Erlensee

Fussball. Beim jungen Team des 1. FC Erlensee läuft es derzeit nicht richtig rund. Der Verbandsliga-Aufsteiger hat nur eines seiner sechs zurückliegenden Punktspiele gewonnen und ist in der Tabelle auf den achten Platz zurückgefallen.

Von Frank Schneider

Vor dem Gastspiel am Sonntag bei der SG Unter-Abtsteinach (15 Uhr) macht sich deswegen aber keine Panik am Fliegerhorst breit. „Ich schaue nur gelegentlich auf die Tabellensituation, mir ist wichtiger, wie wir spielen und uns verbessern können“, sagt FCE-Trainer Tobias Heilmann. Zuletzt, daraus macht der Übungsleiter keinen Hehl, hätte er sich sein Team bei Offensivaktionen etwas mutiger gewünscht. Die Ballzirkulation passt zwar bisweilen gut, doch an guten und manchmal auch überraschenden Abschlussaktionen mangelt es derzeit etwas. Gegen Rot-Weiß-Walldorf (0:1) und den FC Hanau 93 (0:2) blieben die Torerfolge aus.

Torjäger werden schmerzlich vermisst

Allerdings musste der Hanauer Kreisvertreter in diesen Spielen gegen die Topteams der Liga auch seine bisher besten Torschützen Tom Niegisch und Alexander Schunck ersetzen. Während Schunck weiterhin krankheitsbedingt ausfällt, rückt Niegisch wieder in den Kader. Zudem stehen auch Tim Schultheis und Sven Franek wieder zur Verfügung. Tim Zimpel zog sich unterdessen eine Bänderverletzung zu und wird deswegen erst einmal ausfallen. Der Einsatz von Moritz Kreinbihl ist noch fraglich.

Die Reise an den südlichsten Zipfel Hessens treten die Erlenseer mit einem Reisebus an, auch interessierte Fans dürfen mitfahren. Im Odenwald trifft man auf einen heimstarken Aufsteiger, der seinen kleinen Kunstrasenplatz gewohnt ist und dadurch einen kleinen Vorteil haben könnte.

Abstiegskampf noch kein Thema

Der Mitaufsteiger hat bislang 15 Punkte gesammelt und könnte mit einem Sieg bis auf zwei Zähler an den FCE heranrücken. Dies gilt es freilich aus Sicht des Hanauer Kreisvertreters zu verhindern. Auch wenn das Wort Abstiegskampf für die selbstbewussten Erlenseer kein Thema ist: Hält die Misserfolgsserie des Heilmann-Teams an, wird sich der Neuling bei bis zu fünf drohenden Absteigern zwangsläufig im Klassement nach unten orientieren müssen. Mit der von Heilmann geforderten frechen Spielweise will der FCE eigene Akzente setzen und bis zum Ende der Hinrunde (nach dem Spiel in Unter-Abtsteinach genießt der FCE gegen Germania Ober-Roden Heimrecht) das Punktekonto aufstocken und sich im einstelligen Tabellenbereich festsetzen.

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