Feierten zusammen den größten Erfolg der Großkrotzenburger Vereinsgeschichte: Maximilian Waas (rechts) traf im Kreispokalfinale 2016 und freute sich mit Sebastian Maicher. Nun sind die beiden Gegner: Waas stürmt für die TS Ober-Roden. Archivfoto: TAP

Fußball

Verbandsliga: Großkrotzenburg trifft auf zwei Ex-Germanen

Fußball. Der FC Germania Großkrotzenburg stellt sich am Sonntag ab 14.30 Uhr bei der TS Ober-Roden auf eine kampfbetonte Partie ein. „Das ist eine giftige Mannschaft. Sie machen das Spielfeld eng und lassen keinen Zweikampf aus“, stuft Germania-Coach Christos Tsifnas den Gegner in die Kategorie „absolut unbequem“ ein.​

Von Frank Schneider

Die Gäste wollen trotzdem auswärts punkten und können nach zuletzt guten Ergebnissen auch recht befreit nach Rödermark reisen. „Wir sind punktemäßig absolut im Soll, alle sind zufrieden“, berichtet Tsifnas. Mit 26 Punkten und Platz vier zum Abschluss der Hinrunde haben im Lager des Aufsteigers vor der Saison allenfalls die kühnsten Optimisten gerechnet – und vielleicht kommen ja am Sonntag noch weitere Punkte dazu.

Einsatz von Robin Prey noch auf der Kippe

Personell gibt es bei der Germania noch einige Fragezeichen. Etwa bei Robin Prey, dessen Belastbarkeit im Abschlusstraining getestet wurde. Tsifnas will sich offen lassen, ob er den Kapitän von Beginn an von der Leine lässt. „Robin brennt auf seinen Einsatz, doch wir wollen die Sache behutsam angehen. Es bringt uns nämlich nichts, wenn wir ihn jetzt bringen und er danach wieder vier Wochen ausfällt.“

Innenverteidiger Mail Neuendorf ist auch wieder im Lauftraining, soll aber frühestens am Spieltag darauf zum Rückrundenstart gegen den VfB Ginsheim II eine Alternative werden. Als Muskelfaserriss stellt sich indes die Verletzung von Antonio Sbano heraus. Bedeutet drei bis vier Wochen Pause für den Sturm-Routinier, der es laut Tsifnas bestenfalls zum Jahresabschluss-Knüller am Nikolaustag beim 1. FC Erlensee in den Kader schaffen könnte. Fraglich ist außerdem der Einsatz von Mario Woitynek (Knöchelverletzung).

Germania setzt auf mannschaftliche Geschlossenheit

Da die Großkrotzenburger auch über weitere langfristige Ausfälle klagen, ist der vor der Saison sehr breit aufgestellte Kader mittlerweile arg ausgedünnt, was die Möglichkeiten des Trainers hinsichtlich von Einwechslungen doch ein wenig einschränkt. Tsifnas will jedoch nicht klagen, vielmehr unterstreicht er den Zusammenhalt innerhalb des Teams. „Die Gemeinschaft hält uns bei allen Ausfällen über Wasser“, betont der zu Saisonbeginn neu verpflichtete Übungsleiter.

Im Match beim aktuellen Tabellenachten treffen die Gäste auf altbekannte Gesichter, denn mit Maximilian Waas und Moritz Schlögl stehen zwei ehemalige Germanen im Kader der Turnerschaft. Während der überwiegend in der Joker-Rolle befindliche Waas auf einen Einsatz von Beginn an hofft, wird der Neuberger Moritz Schlögl mit der Zuschauerrolle vorlieb nehmen müssen. Seit vier Wochen plagt sich der Offensivspieler mit einer Entzündung im einst durch einen Kreuzbandriss beschädigten Knie herum. Womöglich kann Schlögl erst nach der Winterpause wieder auf dem grünen Rasen mitwirken.

Ober-Roden kann auf Torjäger bauen

Die Turnerschaft geht zuversichtlich in die Begegnung, hofft auf den siebten Saisonsieg. Zumal die personelle Situation für Ober-Rodener Verhältnisse gut ist, nachdem auch Torjäger Mario Gotta in Erlensee wieder mit dabei war. Zuvor hatte er aus beruflichen Gründen pausierte.

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