Ein spätes Tor kostete die Germania den Sieg. Archivfoto: TAP

Fußball

Verbandsliga: Großkrotzenburg kassiert spätes 2:2 in Frankfurt

Fußball. Germania Großkrotzenburg hat das Fußballjahr mit einem 2:2-Unentschieden bei Rot-Weiß Frankfurt beendet. Rund 60 Zuschauer sahen auf dem Kunstrasenplatzes neben dem Stadion am Brentanobad eine gute Partie.

Obwohl die Gäste aus dem Fußballkreis Hanau in der Schlussphase noch den Ausgleich hinnehmen mussten, war Jochen Tögel von der Sportlichen Leitung der Germania mit dem Ergebnis nicht unzufrieden, stimmte doch über weite Strecken die Leistung im Team von Trainer Christos Tsifnas.

Die Anfangsphase des Spiels sah eine druckvolle Frankfurter Elf, die nach dem 2:0-Erfolg gegen den 1. FC Erlensee vor Selbstvertrauen strotzte und im Abstiegskampf unbedingt den nächsten Heimsieg nachlegen wollte. Die Gäste leisteten sich immer wieder unnötige Ballverluste und forcierten damit die Konterbemühungen der Rot-Weissen.

Einen dieser brandgefährlichen schnellen Gegenangriffe schloss Justin Pierre in der 14. Minute zum 1:0 ab. Es folgten weitere gute Chancen der Frankfurter durch Hasan Demir und wiederum Pierre. Mehrmals parierte Germania-Schlussmann Jens Schlund stark. Die Tsifnas-Elf hatte durch Connor Storm (11./31.) ihre besten Torchancen im ersten Abschnitt, doch beide Mal blieb der ebenfalls starke Rot-Weiß-Keeper Daniel Duschner im Eins-gegen-Eins der Sieger.. „Wir waren mit dem 0:1 zur Pause gut bedient, denn wir hätten durchaus höher in Rückstand geraten können“, meinte Jochen Tögel.

Hohes Tempo

Die zweite Hälfte begann mit ähnlich hohem Tempo, doch die gastgebende Elf spielte jetzt ihre Angriffe nicht mehr zielstrebig aus. In der 51. Minute bejubelten die Großkrotzenburger den glücklichen Ausgleichstreffer: Eigentlich wollte Nils Becker flanken, doch der Ball rutschte von seinem Fuß ab und senkte sich über Duschner hinweg genau in den Torwinkel.

In der 63. Minute behielt Germania-Kapitän Robin Prey nach einem gut vorgetragenen Angriff den Überblick und hob die Kugel zum 1:2 ins Netz. Fortan hatten die Gäste mehr Spielkontrolle. „Mit diesen beiden Treffern haben wir den Frankfurtern zunächst den Zahn gezogen“, analysierte Tögel. Philipp Blam, Robin Prey oder Kewin Siwek kamen zu guten Möglichkeiten, verpassten aber das 1:3, das womöglich vorentscheidend gewesen wäre. In Der Schlussphase drückte Frankfurt auf den Ausgleich. Die Nachspielzeit war bereits angebrochen, da köpfte Mark Nowak das Leder zum 2:2-Endstand in die Maschen.

Großkrotzenburg:Schlund – Althaus, Meub, Mahboob, Blam – Maicher (89. Neuendorf), Becker – Knezovic (62. Hertzke), Prey, Siwek – Storm (89. Erbe) –Tore: 1:0 Pierre (14.), 1:1 Becker (51.), 1:2 Prey (63.), 2:2 Nowak (90.+2) – Schiedsrichter:Bierau (Weimar) – Zuschauer: 60 – Beste Spieler:Duschner / Schlundfs

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema