Klare Sache: Philipp Blam (rechts, im Duell mit Urberachs Sinisa Alempic) ließ mit seinem FC Germania Großkrotzenburg gestern gegen die Viktoria nichts anbrennen. Foto: TAP

Fußball

Verbandsliga: Germania Großkrotzenburg klettert auf Rang fünf

Fußball. Der FC Germania Großkrotzenburg verbesserte sich gestern Abend dank eines verdienten 4:0 (2:0)-Heimsiegs gegen Viktoria Urberach in der Tabelle der Verbandsliga Süd auf den fünften Rang, Viktoria Urberach bleibt in der Abstiegszone.

Von Frank Schneider

Auch ohne ihren im Urlaub weilenden „Leitwolf“ Robin Prey lieferte der Aufsteiger aus dem Fußballkreis Hanau ein sehr gutes Heimspiel ab.

Die Gäste aus Urberach begannen offensiv und verzeichneten die erste Großchance des Spiels, allerdings wehrte Großkrotzenburgs Torwart Jens Westenberger den Ball nach einer Direktabnahme von Kevin Puls mit einem guten Reflex ab (12.).

Tsifnas-Elf bleibt durch hohes Tempo immer am Drücker

Kewin Siwek und Nils Becker vergaben in der Folgezeit erste Möglichkeiten für die Germania, die mit zunehmender Spieldauer immer besser in die Partie fand. Nach einer halben Stunde nahm Siwek einen Schnittstellenpass auf und verlud Urberachs Torhüter Ole Schickedanz eiskalt zum 1:0. Die Tsifnas-Elf hielt das Tempo hoch und blieb so am Drücker.

Innenverteidiger Philipp Blam hätte in der 40. Minute erhöhen können, doch Schickedanz kratzte dessen fulminanten Fernschuss mit den Fingerspitzen aus dem Winkel. Kurz vor der Pause durften die Heimfans dann doch noch jubeln: André Althaus setzte sich nach Vorarbeit von Antonio Sbano gut über rechts durch und seine Hereingabe wurde von einem Urberacher Abwehrbein unhaltbar zum 2:0-Pausenstand abgefälscht.

Urberach im Angriff zu harmlos

Die zweite Halbzeit ging die Germania mit hoher Konzentration an. Der sehr stark spielende Kewin Siwek erhöhte in der 59. Minute auf 3:0. Erneut war der schnelle Außenbahnspieler gut freigespielt worden. Mit der klaren Führung im Rücken agierte die Germania sehr souverän. Die Tsifnas-Elf ließ den Gegner kommen und lauerte auf Konter.

Urberach steckte nicht auf, blieb bei seinen Offensivbemühungen aber zu harmlos. In der 69. Minute machte Connor Storm nach guter Vorarbeit des jungen Noah Knezovic mit dem 4:0 endgültig den Deckel drauf. Bis zum Schlusspfiff ließ die Tsifnas-Elf nichts mehr anbrennen und freute sich über einen im Endeffekt ungefährdeten Sieg.

Großkrotzenburg: Westenberger – Althaus, Meub, Blam (78. Scholz), Mahboob – Knezovic (81. Hertzke), Maicher, Becker, Siwek – Storm (86. Scheinkönig), Sbano – Tore: 1:0 Siwek (30.), 2:0 Althaus (43.), 3:0 Siwek (55.), 4:0 Storm (69.) – Schiedsrichterin: Schneider (Birstein). Zuschauer: 140 – Beste Spieler: Siwek, Knezovic / geschlossene Mannschaftsleistung.

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