Germania-Trainer Christos Tsifnas weiß, dass die Darmstädter ein exzellentes Sturmduo aufweisen können. Archivfoto: Scheiber

Fußball

Verbandsliga: Germania geht mit Vorfreude ins Duell auf Augenhöhe

Fußball. Im Lager des FC Germania Großkrotzenburg blickt man dem Verbandsliga-Heimspiel gegen Rot-Weiß Darmstadt (Sonntag, 14.30 Uhr) mit Vorfreude entgegen. Im Oberwaldstadion kommt es zum Duell zweier gut gestarteter Verfolger.

Von Frank Schneider

Tabellarisch betrachtet erwartet der Rangvierte den Fünften, beide Teams haben bislang 25 Zähler ergattert. Vor allem für den Hanauer Kreisvertreter eine herausragende Ausbeute bislang. Viele hatten in der Germania einen der heißen Abstiegskandidaten gesehen, doch weit gefehlt. Die Rot-Weißen aus Darmstadt zählten dagegen vor der Saison schon zum erweiterten Favoritenkreis.

Einen kleinen personellen Umbruch haben die Südhessen gut verkraftet. Vergangenen Spieltag demonstrierten die Darmstädter beim 1:1 im Spitzenspiel gegen den 1. FC Erlensee ihre Klasse. „Mit Emin Aykir und Noel Wembacher verfügen über die Darmstädter über ein exzellentes Sturmduo“, ahnt Germania-Trainer Christos Tsifnas, dass auf seine Abwehr einiges an Arbeit zukommen könnte.

Ausfall freilich ungelegen

Ein Ausfall von Innenverteidiger Tobias Meub käme da freilich ungelegen, doch der 21-Jährige ist angeschlagen. Wieder im Kader wird Robin Prey sein. Der beste Torschütze der Großkrotzenburger fehlte zuletzt beim 3:2-Erfolg bei der SG Bornheim/Grün-Weiß, hat nach absolvierten Trainingseinheiten jedoch bereits „Grünes Licht“ für einen Einsatz gegeben. Ob Coach Tsifnas seinen Führungsspieler bereits ein komplettes Spiel zutraut, ließ er offen.

Eine mögliche Variante ist auch, dass Prey als Joker ins Spiel kommt. Ansonsten wird sich kadertechnisch beim Tabellenvierten im Vergleich zum vergangenen Wochenende nicht viel verändern. „Uns erwartet ein interessantes Spiel, in dem wir auf dem Platz gegen einen starken Gegner die richtigen Lösungen finden müssen“, erzählt Christos Tsfinas. Der Germania-Trainer weiß aber auch, dass sich sein Team mit einer variablen Offensive und zudem mit einer guten Form ausgestattet, sich keineswegs vor Rot-Weiß Darmstadt verstecken muss. „Ich bin gespannt, wie wir uns behaupten können“, so Tsifnas abschließend.

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