Wollen vor den Heimfans noch einmal drei Punkte holen: Connor Storm und Germania Großkrotzenburg müssen gegen den VfB Ginsheim II ran. Archivfoto: TAP

Fußball

Verbandsliga: Germania Favorit im letzten Heimspiel des Jahres

Fußball. Der FC Germania Großkrotzenburg startet mit einem Heimspiel in die Rückrunde der Verbandsliga Süd (Sonntag, 14.45 Uhr). Beim Betrachten des Gegners VfB Ginsheim II werden beim Tabellenvierten gute Erinnerungen wach, denn der Germania glückte im Hinspiel mit einem 4:1-Sieg ein idealer Einstieg in die neue Spielklasse.

Von der Papierform geht die Elf von Trainer Christos Tsifnas als großer Favorit in die Partie. Die Hessenliga-Reserve aus Ginsheim ist Vorletzter, hat jedoch nach miesem Start mittlerweile 14 Zähler gesammelt.

Verstärkung aus Hessenliga-Kader möglich

Möglicherweise verstärkt sich der Aufsteiger am morgigen Sonntag mit Akteuren aus dem Hessenliga-Kader, da die erste Mannschaft bereits am Freitagabend ihr Punktspiel beim SC Hessen Dreieich absolvierte. Wenn überhaupt werden es vermutlich Ergänzungsspieler sein, denn das Programm der Ginsheimer Hessenliga-Truppe war in dieser Woche knackig, schließlich stand zwei Tage vor dem Dreieich-Spiel das Hessenpokalspiel gegen Eintracht Stadtallendorf (3:4) auf dem Programm.

„Uns ist egal, wer aufläuft, wir schauen, dass wir selbst eine gute Leistung abrufen. Wir wollen das letzte Heimspiel in diesem Jahr gewinnen und dann mit unseren Zuschauern einen kleinen Umtrunk machen“, hat Tsifnas konkrete Vorstellungen, wie der Fußballsonntag im Oberwaldstadion am besten vonstattengehen soll. Der Germania-Trainer erhofft sich nicht nur aufgrund der Unterstützung der eigenen Zuschauer einen Heimvorteil, sondern sieht auch den schwer bespielbaren Rasenplatz für die Gäste als Nachteil, da die Ginsheimer Reserve ausschließlich auf Kunstrasen trainiert.

Woitynek und Hertzke kehren zurück

Die in den vergangenen Wochen angespannte Personalsituation hat sich bei den Krotzenburgern etwas entspannt. Mit Mario Woitynek und Philipp Hertzke sind zwei Spieler wieder voll belastbar, auch Maik Neuendorf ist auf dem besten Weg dorthin. Eine gut bestückte Auswechselbank bietet Tsifnas wieder Alternativen, die er in dieser Form in den vergangenen Wochen nicht immer hatte.

Mit einem Sieg soll die 2:4-Niederlage von vergangener Woche bei der Turnerschaft Ober-Roden aus den Köpfen. Tsifnas wollte trotz der Niederlage nicht jammern. „Wir haben in Ober-Roden eine richtig gute erste Halbzeit gespielt. Nach der Pause waren wir etwas ungeordnet und am Ende ist uns etwas die Luft ausgegangen. Unter dem Strich konnten wir aber mit erhobenen Haupt den Platz verlassen, weil die Mannschaft alles gegeben hat.“ Das erwartet Tsifnas auch gegen Ginsheim II. fs

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