Grund zum Jubeln: Gelingt dem FC Erlensee ein Sieg beim Tabellendritten Germania Ober-Roden, ist der FCE Herbstmeister. Archivfoto: TAP

Fußball

Verbandsliga: Erlensee mit Sieg in Ober-Roden Herbstmeister

Fußball. Das Topspiel des letzten Hinrunden-Spieltags der Verbandsliga Süd steigt am Sonntag (14.30 Uhr) auf dem Sportgelände des FC Germania Ober-Roden. Dort beim gastgebenden Tabellendritten ist Spitzenreiter 1. FC Erlensee zu Gast.

FCE-Coach Tobias Heilmann hatte unlängst betont, dass die Germania für ihn ein ganz heißer Tipp in Sachen Meisterschaft ist. Das Topspiel bietet den Gästen aus dem Fußballkreis Hanau auch eine große Chance.

Heilmann interessiert Herbstmeisterschaft nicht

Aktuell beträgt der Vorsprung auf die Rödermarker bereits sechs Punkte, im Falle eines Auswärtssieges wären es deren neun. Fest steht: Mit drei Punkten im Gepäck wären die Erlenseer Herbstmeister. „Könnten wir uns dafür etwas kaufen?“, stellt FCE-Trainer Tobias Heilmann vorab die Bedeutung dieses inoffiziellen Titels schon mal infrage.

Natürlich wäre Platz eins in der Zwischenabrechnung für den Hanauer Kreisvertreter ein Achtungserfolg, da kann Heilmann die Bedeutung einer Herbstmeisterschaft klein reden wie er will. „Das gibt eine interessante Herausforderung“, lässt sich der junge Trainer im Vorfeld des Spitzenspiels entlocken und meint damit auch das aller Voraussicht nach schwer zu bespielende Rasengeläuf auf dem Germania-Sportgelände.

FCE muss sich auf schlechten Rasen einstellen

Womöglich wird der Coach seine Vorgaben an die Spieler auch vom Zustand des Rasens abhängig machen. Kombinationen mit vielen kurzen Pässen sind womöglich kein probates Mittel, sofern der Boden uneben ist und Bälle bei einfachen Pässen verspringen könnten. Womöglich werden auch mal lange Bälle aus der Abwehr in die Spitze gespielt, wo mit Tom Niegisch auch ein schneller Angreifer wieder zur Verfügung steht. Gezittert wird noch um das Mitwirken von Philipp Wörner (krank), ansonsten sind bis auf die Langzeitverletzten alle Mann beim FCE an Bord.

Nach der 0:4-Pleite in Ginsheim „haben wir ergebnistechnisch etwas gut zu machen“, sagt unterdessen Germania-Trainer Fabian Bäcker. „Auf die Dauer ist es kein Zufall, dass Erlensee dort oben steht. Die Mannschaft ist individuell sehr ausgeglichen, variabel und will Fußball spielen, die Spieler sind sehr gut ausgebildet. Wir aber wollen wie schon gegen Hanau zeigen, dass wir vor eigenem Publikum die Topteams schlagen können“, erklärt Bäcker, der wieder auf Torjäger Marco Christophori-Como (fehlte zuletzt privat verhindert) zurückgreifen kann. In der vergangenen Saison endeten beiden Partien zwischen dem 1. FC Erlensee und Germania Ober-Roden torreich. In Erlensee setzte sich seinerzeit die Heimelf mit 6:1-Toren durch, das Rückspiel in Ober-Roden endete 3:3-Unentschieden.

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