Der FC Erlensee will gut beim Ex-Hessenligisten abschneiden. Archivfoto: Scheiber

Fußball

Verbandsliga: Erlensee kann befreit aufspielen

Fußball. Ein Drittel der Spiele in der Verbandsliga Süd sind bereits absolviert. Der FC Erlensee belegt Rang drei, nur zwei Zähler hinter Spitzenreiter SC 1960 Hanau und einen hinter dem Zweiten Germania Ober-Roden.

Vor dem morgigen beim Vierten Spvgg. 03 Neu-Isenburg (15 Uhr) zieht Tobias Gebhardt ein sehr positives Zwischenresümee. „Ich bin absolut zufrieden. Wir haben keinen Druck, was die Sache gegenüber der Konkurrenz leichter macht“, sagt der Vorsitzende und verweist dabei auf den HSC, der die Meisterschaft als Saisonziel ausgegeben hat.

Nach den Worten Gebhardts hat sich die junge Mannschaft weiter gefestigt, was sich gerade während der augenblicklichen Personalmisere positiv bemerkbar mache. „Wir sind in der Breite gut aufgestellt.“ Auch zukünftig werde man keinen Druck aufbauen. „Wenn wir den jetzigen dritten Platz auch am Saisonende belegen sollten, wäre ich sehr zufrieden. Sollte mehr herausspringen, würden wir uns auch nicht dagegen wehren“, meint der FCE-Chef. Doch auch ein Abrutschen auf Platz vier, fünf oder sechs wäre kein Beinbruch. So weit soll es erst aber nicht kommen. „Wir wollen uns oben festsetzen“, meint Gebhardt selbstbewusst.

Gutes Abschneiden erwünscht

Dazu soll am Sonntag ein gutes Abschneiden beim Hessenliga-Absteiger beitragen. Dass den 03ern noch das Spiel vom Donnerstag gegen die TS Ober-Roden (0:3) in den Knochen steckt, glaubt Tobias Heilmann nicht. Der FCE-Coach hält die Belastung für die gleiche, egal, ob am Donnerstag gespielt oder trainiert wurde. Er ist auf das Spiel gespannt. „Gegen einen Ex-Hessenligisten tritt man nicht jede Woche an, das gibt eine interessante Partie“, glaubt er.

Die Personallage ist unverändert angespannt. Weiter fallen acht Spieler, vornehmlich im Defensivbereich, aus. „Ich kann immer noch auf 15 gesunde Spieler zurückgreifen, notfalls stehen noch drei leicht angeschlagene Akteure zur Verfügung“, beruhigt Heilmann.

Die Mannschaft scheint die Ausfälle gut zu verkraften, wie zuletzt der 3:2-Heimsieg gegen Angstgegner Eintracht Wald-Michelbach unter Beweis stellte. Heilmann schüttelt immer wieder Spieler aus dem Ärmel, die bis vor kurzem noch unbekannt waren. Einer davon ist der 19-jährige Dominik Schmidt, der an der Seite von Kapitän Pascal Hamann ein gut harmonierendes Innenverteidigerduo bildet. Auf beide wird in Neu-Isenburg einiges zukommen.

Die Gastgeber stehen nach der 0:3-Heimpleite gegen die TS Ober-Roden unter Druck. Im Sommer löste der frühere Torjäger Nick Janovsky Trainerurgestein Peter Hoffmann ab, er steht jetzt vor seiner ersten Bewährungsprobe. Die Gastgeber müssen gewinnen, sonst verlieren sie den Anschluss zur Spitze.geb

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