Es geht wieder los: Tom Niegisch (links) und der FC Erlensee treffen im ersten Pflichtspiel des Jahres auf den Tabellenvorletzten VfB Ginsheim. Archivfoto: TAP

Fußball

Verbandsliga: Erlensee greift mit neuen Spielsystemen an

Fußball. Der 1. FC Erlensee startet im Aufstiegsrennen der Verbandsliga Süd von der Pole-Position in die Restrunde. Im Auftaktspiel am Sonntag ist die Mannschaft von Trainer Tobias Heilmann vor heimischer Kulisse gegen den Tabellenvorletzten VfB Ginsheim klarer Favorit.

Von Frank Schneider

Der FCE-Coach warnt jedoch vor der Spielstärke des jungen Teams der Hessenliga-Reserve.Im Hinspiel hatte der Hanauer Kreisvertreter mit dem Gegner von der Mainspitze seine liebe Mühe und drehte erst in der Schlussphase einen 0:1-Rückstand noch in einen 2:1-Sieg um.

Spieler sehnen Ende der Winterpause herbei

Die Vorfreude auf den Start sei in der zurückliegenden Trainingswoche spürbar gewesen. „Die Punktspielpause war mit fast drei Monaten recht lang. Es wird Zeit, dass es losgeht, die Spannung ist groß“, sagt Heilmann.Natürlich möchte er mit seinem Team den Spitzenplatz verteidigen. Aufstiegsdruck verspürt der Übungsleiter aber keine. „Den haben eher andere Teams, der SC 1960 Hanau zum Beispiel.“

Personelle Veränderungen auf Schlüsselpositionen hat es im Gegensatz zu den angesprochenen Hanauern in der Winterpause beim Spitzenreiter keine gegeben. Heilmann kann auf ein eingespieltes Team bauen, dem aber die Langzeitverletzten Sven Franek und Robin Münk wohl bis Saisonende fehlen werden.

Trainer Heilmann stehen 18 Spieler zur Verfügung

Aus der Vorbereitungsphase resultieren die Verletzungen von Dominik Schmidt (Bänder) und Julian Braun (Wade). „Wir haben aktuell 18 fitte Spieler, in Sachen Verletzungen darf also nicht mehr viel passieren“, erklärt Heilmann. Verärgert war der Übungsleiter darüber, dass die für das vergangene Wochenende angesetzte Generalprobe gegen die DJK Bad Homburg geplatzt ist. Der Frankfurter West-Gruppenligist sagte das Match kurzfristig wegen Personalmangels ab.

Generell war der Trainer des Verbandsliga-Spitzenreiters mit der Winter-Vorbereitung aber zufrieden. Da weder Eis noch Schnee zu verzeichnen waren, konnten alle angesetzten Einheiten auf den Kunstrasenplätzen absolviert werden. „Wir haben weitere Spielsysteme einstudiert“, verrät Heilmann. Ziel ist es, noch flexibler auf Taktiken der Gegner reagieren zu können und selbst schwerer ausrechenbar zu sein.

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