Aufsteiger Germania Großkrotzenburg empfängt den Tabellenletzten. Archivfoto: Patrick Scheiber

Fußball

Verbandsliga: Duell der Gruppenliga-Meister

Fußball. Aufsteiger Germania Großkrotzenburg empfängt am morgigen Sonntag (15 Uhr) in der Verbandsliga Süd im heimischen Oberwaldstadion den noch sieglosen Tabellenletzten SV der Bosnier Frankfurt. „Das sind die schwersten Spiele überhaupt“, stöhnt Germania-Trainer Christos Tsifnas.

Seine Begründung: „Man kann in solchen Spielen nur verlieren, gerade wenn man im Kopf nur wenige Prozent weniger als sonst bei der Sache ist.“

Immerhin bietet sich seiner Elf die realistische Gelegenheit, mit einem Heimsieg die am vergangenen Sonntag erlittene 2:3-Niederlage bei den Sportfreunden Frankfurt auszumerzen. Die Niederlage an der Mainzer Landstraße war auch aufgrund der Tabellenkonstellation (die Speuzer hatten bis dato noch keinen Sieg gelandet) nicht einkalkuliert.

Sie kam durch den späten Siegtreffer der Frankfurter unglücklich zustande, war aber im Endeffekt keinesfalls unverdient.

„Von der Dynamik her war dies das mit Abstand schwächste Spiel von uns. Vielleicht ist uns am Ende etwas der Sprit ausgegangen“, blickt Großkrotzenburgs-Trainer zurück. Nur drei Tage vor dem Match hatte die Tsifnas-Elf beim 4:0-Heimsieg gegen Viktoria Urberach absolut überzeugt.

An bisherige Leistungen anknüpfen

An diese Leistung will die Germania im Aufsteigerduell nun anknüpfen, die bislang an den Tag gelegte Heimstärke soll helfen, im Duell der beiden Gruppenliga-Meister der Region Frankfurt als Sieger vom Feld zu gehen. Während die Germania in der abgelaufenen Runde in der Gruppenliga Frankfurt Ost den Titel holte, triumphierten die Bosnier in der Weststaffel.

Auf Seiten der Gastgeber kehrt Maik Neuendorf nach Ablauf seiner Rotsperre zurück. Laut Tsifnas mit guten Chancen, gleich wieder den in den ersten Saisonspielen ergatterten Stammplatz im Abwehrzentrum einzunehmen. „Maik hat während seiner Sperre alle Trainingseinheiten voll durchgezogen, das kenne ich von gesperrten Spielern auch anders“, lobt Tsifnas den Abwehrhünen.

Ob auch taktisch umgestellt wird, ließ Tsifnas offen. Der Coach rechnet mit einem eher defensiv eingestellten Gegner, der am vergangenen Spieltag dem 1. FC Erlensee zwar 1:2 unterlag, dem Hanauer Kreisvertreter das Leben aber richtig schwermachte.

Verzichten muss Germania Großkrotzenburg am morgigen Sonntag auf Dominik Scholz (Urlaub) und den immer noch am Oberschenkel verletzten Stürmer Daniel Erbe. Julien Nolde steht der Tsifnas-Truppe bis Ende des Jahres nicht zur Verfügung, da er einen mehrwöchigen studienbedingten Aufenthalt in Spanien absolviert. fs

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