Der SV Altwiedermus bekam einen Dämpfer in der Verbandsliga. Archivfoto: Scheiber

Fußball

Verbandsliga: Dämpfer für Altwiedermus

Fußball.Aufsteiger SV Eintracht Altwiedermus wurde nach dem jüngsten Heimsieg gegen Vatanspor Bad Homburg sehr schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Beim Tabellenelften Rot-Weiß Frankfurt kassierten die Ronneburger eine 0:2 (0:0)-Auswärtsniederlage.

Von Frank Schneider

„Da war mehr drin“, fasste SVA-Vorsitzender Frank Thomas die 90 Minuten zusammen. Ärgerlich war die Niederlage aus Sicht der Eintracht deshalb, weil man das klare Plus an Spielanteilen und vor allem Torchancen in der ersten Halbzeit wieder einmal nicht nutzte. „Es ist eben keiner da, der die Dinger vorne rein macht“, stellte Thomas nach dem Abpfiff ernüchternd fest.

Eintracht zuerst spielbestimmend

Die Eintracht war auf dem Sportgelände am Brentanobad in den ersten 30 Minuten die klar spielbestimmende Mannschaft, die es allerdings versäumte, beste Torchancen in Zählbares umzumünzen. Enis Arikan (12.) und Kai Köhler (20.) hatten gute Gelegenheiten, doch Rot-Weiß-Keeper Daniel Duschner zeigte sich beide Male auf dem Posten. Die größte Chance für die Ronneburger nach genau einer halben Stunde aber hatte Robin Sommer auf dem Fuß, der den Ball über den heraus stürmenden Keeper Duschner lupfte, das Leder jedoch auf dem Tornetz landete. Große Torchancen der Hausherren waren bis zu diesem Zeitpunkt nicht zu verzeichnen. Die erste gute Möglichkeit der Frankfurter Elf von Coach Slobodan Komljenovic hatte Alper Gürser zu Beginn der zweiten Halbzeit, als er aus 16 Metern knapp am SVA-Gehäuse vorbei zielte. Danach spielte sich das Geschehen überwiegend im Mittelfeld ab.

In der 70. Minute brachte Stjepan Brkic den Ball von der linken Seite nach innen, Roland Pauna reagierte am schnellsten und brachte das Leder aus kurzer Distanz zum 1:0 im SVA-Kasten unter. Danach versuchte das Team von Sven Reuter noch einmal alles und der Coach der Eintracht brachte eine Viertelstunde vor Spielende mit Jannis Scheffler, Patrick Hillemann, und Lukas Juling noch drei frische Spieler. Aufgrund des sehr kräftezehrenden Spiels in der ersten Halbzeit hatte der SVA aber nicht mehr genug Körner, um sich in der Offensive entscheidend in Szene zu setzen. So blieben im zweiten Durchgang klare Torchancen der Eintracht dann auch aus. Die endgültige Entscheidung fiel in der Nachspielzeit : Der eingewechselte Mustafa Saniyeoglu schloss nach einem schnell vorgetragenen Konter zum 2:0-Endstand ab (90. + 2).Altwiedermus: P. Wolf – Stenger, Schulz, Arikan (77. Juling), Andrejic (77. Scheffler), Laumer, Ennin, Sommer, Köhler, Yumak (77. Hillemann), Schwalm. Tore: 1:0 Pauna (70.), 2:0 Saniyeoglu (90.+2).– Schiedsrichter: Wecht (Rimbach). – Zuschauer: 100.– Beste Spieler: Gürser, Pierre / Stenger, Andrejic, Köhler.

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