Tim Werner (links) will mit der SG Bruchköbel gegen den SV Geinsheim wieder punkten und das Polster auf die Abstiegsplätze ausbauen. Archivfoto: TAP

Bruchköbel

Verbandsliga: SG Bruchköbel vor richtungsweisendem Spiel

Fußball. Die SG Bruchköbel steht am morgigen Sonntag (14.30 Uhr) in der Verbandsliga Süd vor einem richtungweisenden Spiel. Ein Sieg beim Vorletzten SV Geinsheim würde für erhebliche Entspannung sorgen, eine Niederlage dagegen den Absturz in die abstiegsgefährdete Zone zur Folge haben.

Von Gert Bechert„Die Trainer der Verbandsliga Süd brauchen in dieser Saison Nerven wie Drahtseile“, meint Sahin Arslanergül beim Blick auf die Tabelle. Ein Mittelfeld gibt es nicht. Bereits ab Platz fünf, den der SC 1960 Hanau belegt, beginnt die Abstiegszone. Nur drei Zähler trennen den Aufsteiger aus der Grimmstadt vom ersten Abstiegsplatz. Bei Bruchköbel sind es gerade zwei Punkte.

Umso wichtiger wäre ein Sieg in Geinsheim. „Nach unserem Patzer gegen Bad Vilbel ist ein Dreier Pflicht“, legt Arslanergül die Messlatte bewusst hoch. Wobei er auf die Auswärtsstärke seiner Mannschaft baut. „Wir müssen kühlen Kopf bewahren“, meint der SGB-Coach vor dem Spiel gegen die kampfstarken Geinsheimer. Bis auf die verletzten Maximilian Walter und Konstantin Büdinger kann der 36-Jährige aus dem Vollen schöpfen.Licht und Schatten beim SV GeinsheimBesonders im Angriff hat er wieder mehr Alternativen. Ugur Erdogan ist aus dem Urlaub zurück und Antonio Sbano trainierte wieder schmerzfrei. „Ihm hat die Pause gut getan“, sagt Arslanergül. Wer von den Beiden neben Ivan Jajetic die zweite Spitze bildet, ließ er offen. Denkbar, dass er auch mit nur einer Spitze beginnt. Auf jeden Fall sieht er sein Team in der Pflicht: „Wir haben etwas gutzumachen!“

Verkehrte Fußballwelt beim SV Geinsheim. Im Hessenpokal hui – in der Punktrunde pfui. Der Groß-Gerauer Kreispokalsieger ist nach einem sensationellen 4:3-Sieg nach Elfmeterschießen gegen den Regionalligisten Teutonia Watzenborn-Steinberg ins Viertelfinale des Hessenpokals eingezogen und trifft am 23. November auf den Hessenligisten Sportfreunde Seligenstadt. Bereits in der ersten Runde katapultierten die Geinsheimer mit Viktoria Urberach (2:0) einen anderen Hessenligisten aus dem Rennen. Dagegen herrscht in der Punktrunde Tristesse.Dominik Auer bereits mit elf TreffernDer letztjährige Tabellenzehnte ist derzeit Vorletzter und kämpft gegen den Abstieg. Und das trotz eines Torjägers wie Dominik Auer. Der letztjährige Torschützenkönig der Verbandsliga Süd (34 Tore) rangiert mit elf Buden erneut im Vorderfeld der Goalgetter.

Anfangs lief es für die Gelb-Schwarzen noch gut, am zweiten Spieltag belegten sie Rang zwei. Danach ging es aber stetig bergab. Zwar trennen den Vorletzten nur vier Punkte vom rettenden Ufer, der Druck ist aber immens hoch.

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