Mit der Leistung gegen RW Frankfurt konnte Erlensees Trainer Tobias Heilmann zuletzt nicht zufrieden sein. Gegen Unter-Abtsteinach fordert er einen Sieg. Archivfoto: TAP

Fußball

Verbandsliga: Beim FC Erlensee ist Wiedergutmachung angesagt

Fußball. Zum letzten Punktspiel im Jahr 2019 empfängt der FC Erlensee am Sonntag, 14 Uhr, Sportzentrum, die SG Unter-Abtsteinach. Das ursprünglich für Freitag, 6. Dezember, terminierte Kreisderby gegen Germania Großkrotzenburg wurde im beiderseitigen Einvernehmen auf Mittwoch, 8. April, 19.30 Uhr, verlegt.

Von Gert Bechert

„Wir haben bei der ursprünglichen Terminierung nicht bedacht, dass freitags das Sportgelände noch anderweitig belegt ist und es zu erheblichen logistischen Problemen gekommen wäre“, begründet Tobias Heilmann die Verlegung.

Jetzt gilt die ganze Aufmerksamkeit des FCE-Trainers dem Spiel gegen den Tabellenzehnten, der nur vier Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz rangiert. Nach den Worten Heilmanns hat sein Team nach der 0:2-Niederlage am vergangenen Sonntag bei RW Frankfurt etwas gutzumachen. „Das war unsere schlechteste Saisonleistung. Es gibt eben Tage, da läuft rein gar nichts zusammen.“

Unter-Abtsteinach auswärts zuletzt extrem schwach

Von Statistiken hält der Übungsleiter herzlich wenig. Auf die miserable Auswärtsbilanz des Gegners angesprochen, hätte er jedoch nichts dagegen, wenn sie auch in Erlensee anhalten würde. Unter-Abtsteinach hat die vergangenen vier Spiele in der Fremde – darunter auch die Partie bei 1960 Hanau – allesamt verloren und dabei kein einziges Tor erzielt aber 13 Buden gefangen.

Wobei die 0:3-Pleite beim Schlusslicht SV der Bosnier der absolute Tiefpunkt war. Einen richtigen Knipser hat Gästecoach Marcus Lauer nicht in seinen Reihen. Blerton Muca, der zuletzt beim sensationellen 5:1 gegen Germania Ober-Roden zwei Tore erzielte, führt mit sechs Treffern die interne Torjägerliste an, dahinter folgen vier Spieler mit je fünf Toren.

FCE will zweiten Platz festigen

Daten, die Heilmann nur am Rande interessieren. „Wir schauen in erster Linie auf uns“, lautet sein Credo. Und das bedeutet, nach dem „geschenkten“ Sonntag am Brentanobad wieder Qualität und Leistung auf den Platz zu bringen. „Nur wenn wir konstant unsere Leistung abrufen, sind wir vorne dabei“, beantwortet Heilmann die Frage nach dem weiteren Saisonverlauf. Die bislang hervorragend verlaufene Runde will man sich auf keinen Fall mit einem Patzer gegen die Südhessen verderben, sondern den zweiten Platz festigen.

Personell kann Heilmann aus dem Vollen schöpfen. Einzig Sven Franek ist noch nicht wieder in den Trainingsbetrieb eingestiegen, andere Rekonvaleszenten schont der FCE-Trainer noch. Trotzdem stehen ihm 20 Spieler zur Verfügung. Was nicht immer ein Vorteil sein muss, wie er einräumt. Als die Personalnot am größten war, habe seine Mannschaft bessere Spiele abgeliefert als zuletzt.

Heilmann will auf jeden Fall das Jahr mit einem Sieg beenden. Es wäre zugleich ein vorweggenommenes Geburtstagsgeschenk seiner Mannschaft. Er wird am Montag 33 Jahre alt.

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