Erlensee-Trainer Tobias Heilmann. Archivfoto: TAP

Erlensee

Verbandsliga: Auftakt für Erlensee wird kein Zuckerschlecken

Fußball. Am Sonntag legt auch der 1. FC Erlensee in der Verbandsliga Süd wieder los. Gegner an der Sportanlage am Fliegerhorst ist der Traditionsverein Rot-Weiss Frankfurt. Gewiss keine einfache Aufgabe für die junge Mannschaft von Trainer Tobias Heilmann.

In der vergangenen Saison endeten beide Vergleiche mit den Rot-Weissen knapp und für den Hanauer Kreisvertreter sieglos. Zu Hause gab es ein 1:1, in Frankfurt zog der FCE mit 0:2 den Kürzeren. Zudem hat die vom ehemaligen Bundesligaspieler Slobodan Komljenovic betreute Truppe in der Liga einen guten Start erwischt und am ersten Spieltag die hochgehandelte Germania aus Ober-Roden mit 3:1 in die Schranken verwiesen.

Ähnlich wie beim FCE setzten die Verantwortlichen am Frankfurter Brentanobad auch auf die gute Jugendarbeit. Mit eigenen Talenten will man wieder ein schlagkräftiges Team formen, nachdem im Sommer der ein oder andere Stammspieler die Frankfurter verlassen hat. Unter anderem ist Offensivakteur Ozan Keskin zum Hessenligisten VfB Ginsheim abgewandert.

Gute Testmöglichkeiten

Erlensees Coach Tobias Heilmann war es ganz recht, dass sein Team am ersten Spieltag noch pausieren durfte. „So wären wir nach den Turnieren direkt in die Runde gestartet, das wäre nicht ideal gewesen.“ Apropos Turniere: Der Verbandsligist gewann die traditionellen Vorbereitungsturniere um den Hammersbach-Cup und den Buchberg-Cup, doch speziell die Erinnerungen an das letztgenannte ‧Turnier lösen nicht nur positive Erinnerungen aus. „Wir sind mit einigen angeschlagenen Spielern aus dem Buchberg-Cup gegangen“, berichtet Heilmann.

Freilich weiß der Coach, dass Verletzungen immer und überall passieren können – und dennoch wollen die Verantwortlichen analysieren, inwieweit es für den Verbandsligisten künftig Sinn macht, ein Vorbereitungsturnier zu bestreiten, bei dem ausschließlich Teams mitwirken, die nur auf Kreisebene spielen. „Sportlich hat uns das Turnier nicht viel gebracht“, erklärt Heilmann, der froh war, dass sich danach noch zwei gute Testmöglichkeiten gegen den FSV Frankfurt und den FSV Bad Orb ergaben. „Die waren wichtig, um dem einen oder anderen Spieler noch einmal Matchpraxis zu ermöglichen“, erzählt der Übungsleiter.

"Kader ist stärker geworden"

Mit seiner Mannschaft würde er im zweiten Verbandsligajahr gerne wieder in der vorderen Tabellenhälfte der Verbandsliga Süd mitmischen. Neben Maurice Koloczek sind noch weitere FCE-Akteure angeschlagen, Sven Franek fällt wegen den Folgen seines Kreuzbandrisses noch längerfristig aus.

„Unser Kader ist stärker geworden, doch es wird auch darauf ankommen, wie wir in die Saison kommen“, sagt Heilmann. Ein Erfolgserlebnis gegen Rot-Weiss Frankfurt käme da sicherlich gelegen. fs

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