Hanaus Trainer Savas Erinc fordert von seiner Mannschaft einen Sieg gegen Ginsheim II. Wie, das ist dem Übungsleiter herzlich egal. Archivfoto: TAP

Fußball

Verbandsliga: 1960-Trainer Erinc fordert Ende der Sieglos-Serie

Fußball. Seit drei Spieltagen wartet der SC 1960 Hanau in der Verbandsliga Süd auf einen Sieg. Und dennoch führen die Hanauer aktuell das Klassement punktgleich mit dem 1. FC Erlensee aufgrund des derzeit besseren direkten Vergleichs an.

Von Frank Schneider

Trainer Savas Erinc wurmte zuletzt der spät kassierte Ausgleichstreffer in der Partie beim JSK Rodgau (1:1). Am Sonntag im neuerlichen Auswärtsmatch, diesmal beim Tabellenvorletzten VfB Ginsheim II (13 Uhr), fordert der HSC-Coach unmissverständlich einen Dreier.

Egal wie - hauptsache Sieg

„Es geht nicht um Schönspielen, sondern nur darum, dass wir den Sieg einfahren. Wie, ist mir vollkommen egal“, erklärt Erinc. Freilich benötigt auch Aufsteiger Ginsheim, in akuten Abstiegsnöten steckend, die Punkte dringend. Doch die junge Truppe des Hessenligisten ist trotz des Heimvorteils auf gewohntem Kunstrasenplatz nur Außenseiter.

Im Kader der Gäste tummelt sich weitaus mehr Erfahrung, erst recht durch die Rückkehr von Kapitän und Stammtorhüter Jannis Pellowski, der seine zweiwöchige Rotsperre abgebrummt hat. Auch der zuletzt in Rodgau gelb-rot-gesperrte Travis Parker steht wieder zur Verfügung. Parker könnte aufgrund seiner Schnelligkeit dem Team gut tun, doch die Führungsrollen sind anders verteilt.

Kohnke-Sperre ärgert Verantwortliche

„Markus Hofmeier war in Rodgau der mit Abstand beste Mann auf dem Platz“, lobt Savas Erinc den Ex-Profi des FSV Frankfurt. Auch Aret Demir sei im Mittelfeld vorneweg gegangen. Doch aktuell vergeht kein Spieltag ohne gesperrten Hanauer Spieler. In Ginsheim ist Michael Kohnke nur Zuschauer. Dessen Gelb-Rote Karte wegen Ballwegschlagens ärgerte in Jügesheim den einen oder anderen mitgereisten HSC-Funktionär.

Nicht zur Verfügung steht aktuell auch Baris Bayraktaroglu. Gabriel Fustero hat nach seiner komplizierten Handverletzung mittlerweile wieder das Teamtraining aufgenommen, doch laut Erinc käme für ihn ein Punktspieleinsatz an diesem Wochenende noch zu früh.

Hinspiel war eine klare Sache

Mit der Trainingsintensität im Laufe der Woche war Savas Erinc sehr zufrieden. „Jetzt müssen die Jungs sich nur noch belohnen“, betont der Übungsleiter. Im Hinspiel gegen den VfB Ginsheim II gelang dem SC 1960 übrigens ein 5:1-Erfolg. Von einem Selbstläufer geht im Lager des Tabellenführers indes niemand aus. „Das Ergebnis war in der Hinrunde zwar klar, doch speziell in der ersten Halbzeit hat uns dieser Gegner vor enorme Probleme gestellt“, erinnert sich Savas Erinc.

Für mitreisende HSC-Fans bietet die Fahrt ans Sportgelände an der IGS-Mainspitze noch ein kleines Schmankerl, denn im Anschluss an das um 13 Uhr beginnende Verbandsliga-Spiel erwartet die erste Mannschaft der Ginsheimer in der Hessenliga das Spitzenteam SG Barockstadt Fulda-Lehnerz.

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