Ersatzkeeper Güner Günes musste am vergangenen Wochenende bei der bitteren Pleite gegen Urberach dreimal hinter sich greifen. In Rodgau wollen es die Hanauer besser machen. Archivfoto: TAP

Fußball

Verbandsliga: 1960 Hanau winkt die Tabellenführung

Fußball. Der SC 1960 Hanau surft in der Verbandsliga Süd nicht auf einer Erfolgswelle und kann dennoch die Tabellenführung übernehmen. Die Mannschaft von Trainer Savas Erinc braucht einen Sieg beim JSK Rodgau (Sonntag, 14.45 Uhr), um am spielfreien Spitzenreiter 1. FC Erlensee vorbeizuziehen.

„Wir wollen in den verbleibenden vier Spielen noch so viele Punkte wie möglich einfahren“, spekuliert auch Erinc auf ein Überwintern auf dem Platz an der Sonne.

Rodgau mit Befreiungsschlag

Die Auswärtsaufgabe beim JSK Rodgau ist indes keine leichte. Zuletzt gelang den Rodgauern mit einem 7:1-Erfolg gegen die Sportfreunde aus Frankfurt der erhoffte Befreiungsschlag, nachdem zuvor vier Partien in Folge jeweils mit einem Tor Differenz verloren gegangen waren.

Ähnlich eng könnte es auch am morgigen Sonntag in Jügesheim zugehen. „Wir haben in der Hinrunde glücklich mit 1:0 gewonnen“, erinnert sich Erinc an einen unbequemen Gegner, der in einer in der Regel diszipliniert agierenden Defensivabteilung eine der großen Stärken aufweist.

Parker und Pellowski brummen Sperren ab

Mit Travis Parker fehlt den Hanauern einer der schnellsten Spieler, um einen Abwehrriegel zu knacken. Parker muss nach seiner Ampelkarte gegen Viktoria Urberach (2:3) zusehen und kann dies gemeinsam mit Stammtorwart Jannis Pellowski tun, der das zweite und letzte Match seiner Rotsperre abbrummt.

Dass im gleichen Spiel auch Co-Trainer Berkan Güngör die Rote Karte auf der Auswechselbank sah, ist ebenfalls nicht ohne Folgen geblieben. Güngör wurde bis zum 27. November gesperrt und kann in diesem Zeitraum Savas Erinc nicht beim Coaching unterstützen. Nicht im Kader wird der ehemalige Rodgauer Baris Bayraktaroglu sein, auch Gabriel Fustero ist noch nicht wieder fit.

Mannschaft hat sich ausgesprochen

„Wir hatten eine gesprächsintensive Woche“, sagt Erinc. Will heißen: Nach den jüngsten Niederlagen hing der Haussegen etwas schief. „Die Jungs haben sich ausgesprochen und mit einem Lächeln im Gesicht trainiert“, berichtet der HSC-Trainer. Was jetzt noch fehlt ist eine Reaktion auf dem Platz. Mit einem Auswärtssieg ließ sich auch der kritische Teil der eigenen Anhänger milde stimmen.

„Die Hanauer sind in diesem Spiel der Favorit, denn sie haben einen sehr guten und ausgewogen besetzten Kader“, findet unterdessen JSK-Trainer Andreas Humbert, der auf ein „ein bisschen Spielglück“ hofft.fs

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