Da gehts lang: Metin Oymak setzt seine Arbeit an der Seitenlinie der Spvgg. Hüttengesäß fort.
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Da gehts lang: Metin Oymak setzt seine Arbeit an der Seitenlinie der Spvgg. Hüttengesäß fort.

KREISOBERLIGA HANAU

Umworbener Trainer: Metin Oymak bleibt aber bei der Spvgg. Hüttengesäß

  • vonLennart Nickel
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Aufsteiger Spvgg. Hüttengesäß konnte in der angebrochenen Fußball-Saison 2020/21 in der Kreisoberliga Hanau mit 13 Punkten aus zehn Spielen durchaus auf sich aufmerksam machen. Das gilt auch für Trainer Metin Oymak, der einige Begehrlichkeiten geweckt hat, wie der Spielausschussvorsitzende Michel Kraus berichtet.

Ronneburg – Nichtsdestotrotz müssen sich die Ronneburger nicht auf einen neuen Übungsleiter einstellen: „Metin Oymak bleibt ein weiteres Jahr“, verkündete Kraus. Der 42-jährige Oymak trainiert die Mannschaft seit 2019. „Wir möchten den Weg, den Metin mit der Sportvereinigung begonnen hat, nicht für beendet erklären“, bekräftigt Kraus den Willen des Vereins, weiter zusammenzuarbeiten. Das Anliegen der Ronneburger sei nun, ein festes Mitglied der Kreisoberliga zu werden.

Durch Punktgewinne gegen Mannschaften auf Augenhöhe habe sich gezeigt, dass die Sportvereinigung in der Liga angekommen sei, erläutert der Spielausschussvorsitzende. Nach drei Siegen an den letzten drei ausgetragenen Spieltagen beendete Hüttengesäß die abgebrochene Saison auf Platz elf. Für die kommende Saison gelte, sich weiter in der Liga zu etablieren – höher angelegte Ziele bezeichnet der Spielausschussvorsitzende als „Hirngespinste“ und gibt als Motto vor, „mit dem Kopf bei der Sache und den Füßen auf dem Teppich zu bleiben.“

In Gesprächen mit potenziellen Neuzugängen

Dies gilt insbesondere, da mit Lion Traband im Winter ein wichtiger Spieler den Verein in Richtung der SG Bruchköbel verlassen hat. „Wenn wir Spieler verlieren, müssen wir die adäquat ersetzen“, meint Kraus, will aber zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Namen potenzieller Neuzugängen nennen. Positiv für den Klub: Stand jetzt muss der Spielausschussvorsitzende keine weiteren Abmeldungen verkünden.

Ob wie gewohnt die neue Spielzeit Mitte August angepfiffen werden kann, weiß noch keiner. „Man kann nur das Beste hoffen“, meint Michel Kraus und würde sich sehr freuen, wenn sogar das letztjährige 75-jährige Vereinsjubiläum „adäquat nachgefeiert werden kann.“ Eine Möglichkeit, das Jubiläum zu begehen, wäre die Ausrichtung des Buchberg-Cups. Diese zu realisieren, sei auch unabhängig von den 75-Jahr-Feierlichkeiten Ziel des Vereins, so Kraus. (Von Lennart Nickel)

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