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Trainingsauftakt mit „Spannung, Spiel und Spaß“ bei Drittligist HSG Hanau

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Von: Robert Giese

Unter Beobachtung: HSG Hanaus Athletiktrainer Björn Pape (Zweiter von links) und die Teamkollegen schauen genau hin, wie viele Wiederholungen Janik Ruppert schafft.
Unter Beobachtung: HSG Hanaus Athletiktrainer Björn Pape (Zweiter von links) und die Teamkollegen schauen genau hin, wie viele Wiederholungen Jannik Ruppert schafft. © Scheiber

Mit einem abwechslungsreichen Programm ist Handball-Drittligist HSG Hanau am Sonntag in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet: Zum Trainingsauftakt standen für das im Vergleich zur Vorsaison deutlich verjüngte Team die unterschiedlichsten Aktivitäten auf dem Plan, neben diversen Tests war auch reichlich Zeit für Zerstreuung.

Hanau – Beinahe Trainingslagercharakter hatte der Start in die Saisonvorbereitung bei den Hanauern, die sich am Sonntag bereits mittags trafen und dann ein umfangreiches Programm abspulten. Im Zentrum stand dabei zunächst wie in den Vorjahren eine ausgiebige Leistungsdiagnostik, die gerade für die kommenden Wochen sehr wichtig ist: „Dadurch wissen wir, wo die Spieler stehen und können danach die Trainingspläne abstimmen“, erläutert HSG-Coach Hannes Geist das aufwendige Prozedere.

In Sachen Training haben die Grimmstädter in den Wochen bis zum Saisonbeginn Anfang September jede Menge Arbeit vor sich, wie der Hanauer Trainer wissen ließ. „Wir haben ein sehr junges Team, da müssen wir athletisch auf einem Top-Niveau sein“, gibt Geist die Marschroute vor. Die HSG hat in diesem Sommer einen großen Umbruch im Kader zu stemmen, viele erfahrene Spieler stehen nicht mehr zur Verfügung, dafür rücken junge Neuzugänge und Talente aus der eigenen Jugend nach.

Training, Tests und Teambuilding-Maßnahmen

Aus diesen Spielern wollen Geist und das restliche Trainerteam in den kommenden Wochen eine eingeschworene Truppe schmieden, wozu nicht nur die fünf wöchentlichen Trainingseinheiten dienen sollen, sondern auch immer jeweils ein Termin am Wochenende, an dem meist ein Spiel oder eine Teambuilding-Maßnahme auf dem Programm steht.

Einen Querschnitt dieses Programms gab es bereits am Sonntag, denn außer der Leistungsdiagnostik gab es noch weitere Programmpunkte. „Unser Athletiktrainer Björn Pape hat einen sehr interessanten Vortrag über Ernährung und das Regenerationsmanagement gehalten“, zählt Geist ein Beispiel auf - theoretisches Wissen, das den Spielern angesichts der gesteigerten Trainingsumfänge schon bald gute Dienste erweisen dürfte. Da aber auch der Spaß nicht zu kurz kommen sollte, ging es vor dem gemeinsamen Abendessen noch auf eine Runde Minigolf nach Wilhelmsbad - „damit hatten wir dann Spannung, Spiel und Spaß an einem Tag“, erläutert Geist mit einem Augenzwinkern. Erster regulärer Trainingstag für die Hanauer war der gestrige Montag, Ende Juli legt der Drittligist eine einwöchige Pause ein, ehe bis zum Saisonstart an den spielerischen Feinheiten gearbeitet wird.

Marquardt und Adanir steigen später ein

Dabei kann Geist jetzt schon auf beinahe den gesamten Kader voll zurückgreifen - mit zwei Ausnahmen: Robin Marquardt muss sich nach seinem Mittelhandbruch erst einmal auf Laufeinheiten und Co. beschränken, Can Adanir, der mit dem TV Großwallstadt noch bis Mitte Juni mitten im Ligabetrieb war, bekommt zunächst eine Erholungspause. Dafür war Fabian Tomm, der lange an den Folgen einer Corona-Erkrankung laboriert hatte, am Sonntag wieder mit an Bord. (Von Robert Giese)

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