Starker Auftakt von Nina Wenger in die Hessenliga-Saison. Die Spielerin des THC Hanau hat ihre fast 20 Jahre jüngere Gegnerin bezwungen. Für das Hanauer Team setzte es aber eine Niederlage.
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Starker Auftakt von Nina Wenger in die Hessenliga-Saison. Die Spielerin des THC Hanau hat ihre fast 20 Jahre jüngere Gegnerin bezwungen. Für das Hanauer Team setzte es aber eine Niederlage.

TENNIS-HESSENLIGA

THC Hanau überzeugt kämpferisch, verliert aber mit 2:7 gegen Bad Homburg

Die Tennis-Hessenliga startete am vergangenen Wochenende in die Saison 2021. Am Samstag noch spielfrei, startete das Damenteam des THC Hanau am Sonntag auf eigener Anlage gegen den TC Bad Homburg. Gegen die favorisierten Kurstädter unterlagen die Gastgeber mit 2:7.

Hanau – Fast zwei Jahre nach der letzten Begegnung des THC Hanau sahen die Zuschauer wieder Hessenligatennis an der Parkpromenade. 2019 unterlag man am letzten Spieltag in Wiesbaden, im vergangenen Jahr trat der THC Hanau coronabedingt nicht an. Die Fans des THC wurden trotz der Niederlage nicht enttäuscht.

Gegen den Mitfavoriten aus Bad Homburg zeigte das Team des THC Hanau eine engagierte, kämpferische Leistung. Hanaus Trainer Felix Glattbach hatte vor dem ersten Spieltag die Bad Homburgerinnen als „Brett“ bezeichnet, die Gäste wurden mit zwei Auftaktsiegen auch ihrer Favoritenrolle gerecht und unterstrichen ihre Aufstiegsambitionen.

Nach der ersten Runde lag der THC mit 1:2 im Hintertreffen. Denise Torrealba zeigte gegen Michele Tongers eine starke kämpferische Leistung, musste sich jedoch nach zweieinhalb Stunden mit 6:7, 5:7 unglücklich geschlagen geben. Kira Baacke verlor gegen Pauline Bruns mit 4:6, 2:6 und nur Nina Wenger punktete, bezwang die fast 20 Jahre jüngere Alexandra Bezmenov deutlich mit 6:1, 6:3. In der zweiten Runde gingen die Tschechin Vendula Kvyslova, die mit 0:6, 3:6 Hannah Nagel unterlag, sowie Rabea Sokol, die sich Gina Feistel mit 4:6, 2:6 beugen musste, nur als Außenseiter ins Rennen und kassierten Niederlagen. Hochklassiges Tennis zeigte Hanaus Rumänin Elena Cadar, die im Spitzenspiel Kathleen Kanev mit 3:6, 6:4, 10:7 noch niederrang.

Lob von Chefcoach Felix Glattbach

„Die Mädels haben alle eine starke kämpferische Leistung gezeigt“, lobte Felix Glattbach das Engagement gegen den Favoriten aus Bad Homburg. „Auf diese Leistungen können wir in den nächsten Spielen aufbauen und werden auch noch die notwendigen Punkte holen“, ist er sich sicher.

In den Doppeln gab es für die Kombinationen Denise Torrealba/Kira Baacke sowie Rabea Sokol/Nina Wenger nichts zu holen, es gab deutliche Zweisatzniederlagen. Lediglich Elena Cadar und Vendula Kryslova hielten gegen Kanev/Bruns mit. Sie gewannen den ersten Durchgang mit 6:4, zogen am Ende jedoch mit 6:7 und 5:10 im Matchtiebreak unglücklich den Kürzeren. „Da stand unsere Niederlage schon fest und es fehlte sicher die letzte Entschlossenheit“, kommentierte Glattbach den Ausgang des Doppels.

Am kommenden Wochenende muss die Mannschaft von Trainer Felix Glattbach zweimal ran: Erst zum SC SaFo nach Frankfurt, dann steht das Spiel beim TEVC Kronberg an.

THC Hanau: Cadar (1), Torrealba, Kvyslova, Baacke, Sokol, Wenger (1), Cadar/Kvyslova, Torrealba/Baacke, Sokol/Wenger

Von Rolf Joachim Rebell

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