Neuer Coach bei Safakspor Hanau: Kaan Günes trainierte bereits Türk Gücü Hanau mit großem Erfolg. Archivbild: TAP

Hanau

Slavko Strinavic bei Safakspor schon wieder weg - Günes übernimmt

Fußball. Kaum vorgestellt, war er auch schon wieder weg: Ende Mai teilte Safakspor Hanau mit, dass der Verein mit Slavko Strinavic einen neuen Coach gefunden habe. Ohne eine einzige Trainingseinheit geleitet zu haben, hat der Verein Strinavic inzwischen aber schon wieder vor die Tür gesetzt.

An der Seitenlinie wird stattdessen künftig Kaan Günes stehen. „Es gab einige Gründe für diese Entscheidung. Unsere Kaderplanung war mit Slavko Strinavic nicht so durchführbar, wie wir uns das vorgestellt hatten, deshalb mussten wir kurzfristig die Reißleine ziehen“, erklärte Safakspor-Sprecher Kenan Argal auf Nachfrage, ohne näher ins Detail gehen zu wollen.

Mit Kaan Günes sind die Hanauer nun zum zweiten Mal innerhalb der Sommerpause fündig geworden. Der Übungsleiter realisierte vor einigen Jahren mit Türk Gücü Hanau den Doppelaufstieg von der Kreisliga A in die Gruppenliga, ehe er sich eine Auszeit vom Trainergeschäft nahm.

Günes passe von seiner Art und Weise als engagierter und erfolgsorientierter Trainer perfekt zu den Hanauern und soll Safakspor in der kommenden Saison ins sichere Mittelfeld der Tabelle führen. In der abgelaufenen Spielzeit musten die Hanauer lange um den Klassenerhalt bangen. „Unser Saisonziel ist, mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben“, sagt Argal, der von einer „neu zusammengewürfelten Mannschaft“ spricht. Leistungsträger wie Taoufik Elfakiri und Lukas Romeiser sind den Hanauern aber erhalten geblieben sind. Rund ein Dutzend Spieler habe man verpflichtet – Neuzugänge „von guter Qualität“.

Zu ihnen zählt beispielsweise Mohamed Gassem: Der im Kreis bekannte offensive Mit-telfeldspieler, der unter anderem schon für den VfR Kesselstadt, Germania Großkrotzenburg, die SG Bruchköbel und den SC 1960 Hanau auflief, ist der Königstransfer der Hanauer. Er soll dem Offensivspiel von Safakspor Struktur verleihen. „Unsere Kaderplanungen sind noch nicht ganz abgeschlossen, aber ich denke, dass wir gut aufgestellt sind. Vor allem im Mittelfeld“, teilte Argal mit. dli

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