1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

SG Bruchköbel vor Derby ohne Harz

Erstellt:

Von: Robert Giese

Wieder auf dem Parkett: Sergej Zutic ist nach Verletzung zurück, wurde aber am vergangenen Wochenende gegen Vellmar erst mal nur bei Siebenmetern eingesetzt.
Wieder auf dem Parkett: Sergej Zutic ist nach Verletzung zurück, wurde aber am vergangenen Wochenende gegen Vellmar erst mal nur bei Siebenmetern eingesetzt. © Scheiber

Derbyzeit für die SG Bruchköbel: Die Oberliga-Handballer der SGB treffen am Sonntagabend auf den TV Petterweil, Torsten Weber erwartet deshalb jede Menge Derbystimmung beim Auswärtsspiel. So sehr der Bruchköbeler Trainer sich auch auf die Emotionen in der Halle freut, so ungern blickt er dem Spiel ohne Harz entgegen, denn das Haftmittel darf beim TVP nicht zum Einsatz kommen.

Bruchköbel – „Das ist für uns definitiv ein Nachteil“, stellt Weber klar, schließlich sei seine Mannschaft den Harzgebrauch gewöhnt und müsse sich jetzt erneut umstellen. Der SGB-Coach sieht dennoch eine gute Chance für seine Mannschaft, wichtige Punkte zu holen, denn Petterweil liegt direkt vor den Bruchköbelern in der Tabelle auf dem fünften Rang, ein Sieg würde den Tabellensechsten außerdem wieder näher an die Play-off-Plätze heranbringen. „Das ist aber erst einmal Zukunftsmusik“, betont Weber, der die beiden Zähler aber gerne einfahren will.

Das dürfte Petterweil den Bruchköbelern aber alles andere als leicht machen, denn angesichts von mehreren Spielern mit Drittliga-Erfahrung kann der TVP eine starke Mannschaft ins Feld führen. „Im Rückraum sind sie mit ihren Haupttorschützen Jonas Koffler und Florian Wassberg gut besetzt, die müssen wir deshalb unbedingt unter Kontrolle bekommen“, gibt Weber die Marschrichtung vor.

Um den druckvollen Rückraum des Gegners in den Griff zu bekommen, müsse seine Mannschaft in der Abwehr besser in die Zweikämpfe kommen als im Hinspiel; in der Dreispitzhalle hatten sich die beiden Teams mit einem 18:18-Remis getrennt. „Damals haben wir uns ein bisschen dämlich angestellt“, moniert Weber und zählt seine Kritikpunkte auf, „da waren es zu viele technische Fehler und Fehlwürfe von uns.“

Ein Faktor war dabei auch der frühere Bruchköbeler Torwart Iteb Bouali, der damals seine ehemaligen Mitspieler gerade in der Schlussphase nahezu verzweifeln ließ. Um es gar nicht so weit kommen zu lassen, will die SGB gerne früh eine Entscheidung herbeiführen, und zwar am liebsten über das Tempospiel. „Vor allem die Erste Welle ist für uns extrem wichtig, aber ich bin“, zeigt sich Weber nach dem klaren Sieg gegen Vellmar am vergangenen Wochenende optimistisch, „da guter Dinge.“

Das Bruchköbeler Selbstvertrauen habe nicht nur durch den deutlichen Sieg gegen Vellmar Auftrieb erhalten, sondern auch durch das Comeback von Sergej Zutic, der erstmals in dieser Saison wieder auf dem Spielfeld stand und sich für die Strafwürfe verantwortlich zeichnete. „Seine Rückkehr tut uns gut“, freute sich Weber, „aber ob er über seine Rolle als Siebenmeterschütze hinaus für Entlastung sorgen kann, müssen wir erst einmal sehen.“  rob

Spiel der HSG Hanau II verlegt

Die zweite Mannschaft der HSG Hanau spielt nicht wie geplant am Samstagabend gegen den Oberliga-Rivalen HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim, da es beim Gegner einen Corona-Fall gab. Das bestätigte Hanaus Trainer Norbert Wess gestern am späten Nachmittag. Ein Nachholtermin für die Handball-Partie steht noch nicht fest. rob

Auch interessant