Trifft mit Hoffenheim II auf seinen Ex-Klub Alzenau: Jihad Boutakhrit bejubelt auf dem
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Trifft mit Hoffenheim II auf seinen Ex-Klub Alzenau: Jihad Boutakhrit bejubelt auf dem

Ex-Alzenauer tut sich in Hoffenheim schwer

Regionalliga: Jihad Boutakhrit will seinen alten Kumpels wehtun

  • vonAchim Dürr
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In der Fußball-Regionalliga Südwest empfängt die TSG Hoffenheim II am Samstag, 3. April, den FC Bayern Alzenau (14 Uhr). Die Unterfranken treffen dabei Jihad Boutakhrit wieder.

Alzenau/Hoffenheim – Nachdem er nahezu die komplette Jugend der Alzenauer durchlaufen hat, trägt Boutakhrit seit Januar das Trikot des Hoffenheimer Bundesliga-Unterbaus. „Ich wollte unbedingt Profi werden, da musste ich die Chance wahrnehmen“, erklärt der 20-Jährige. Dass er bis jetzt gerade einmal in vier von 14 Partien auf dem Platz stand, wurmt den schnellen Angreifer. Doch hat er auch Verständnis: „Normalerweise sollte ich erst im Sommer wechseln, doch man wollte mir die Zeit geben, mich schon einzugewöhnen. Das klappt jetzt immer besser und ich bin überzeugt, dass ich in dieser Saison noch reichlich Einsatzzeiten bekomme.“

Am besten schon, wenn es gegen die alten Kameraden geht, zu denen er weiterhin intensiven Kontakt hat. Boutakhrit , der bis zu seinem Abgang mit fünf Treffern Alzenaus bester Schütze in dieser Saison war, will sich die nächsten zwei Jahre auf Fußball konzentrieren. Auch wenn die Konkurrenz mit 32 Spielern allein in der U23 plus denen, die von der Bundesliga-Mannschaft regelmäßig dazustoßen, immens sei.

Der große Traum vom Profifußball

„Ich genieße hier mit täglichem Training eine tolle Ausbildung und will im Profifußball bleiben. Wenn es nach den zwei Jahren in Hoffenheim nicht klappt, dann vielleicht bei einem anderen Klub“, erklärt der gebürtige Gelnhäuser, der die deutsche und marokkanische Staatsbürgerschaft besitzt. Wenn sich sein Traum nicht so schnell erfüllen würde, könne er sich beruflich immer noch umorientieren.

„Ich denke, dass wir die Alzenauer mit 3:0 schlagen“, schlägt Boutakhrit forsche Töne an. Zwar würden beide Mannschaften gegen den Abstieg spielen, auf Augenhöhe seien die Mannschaften dennoch nicht. An den Klassenerhalt seines Ex-Vereins glaubt er nicht mehr. Nach der 2:3-Niederlage am Dienstag gegen den Bahlinger SC und bei 13 Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz, „ist dies allerdings nur schwer vorstellbar“, so Boutakhrit.

Bei Alzenau wird Marco Ferukoski in den Kader zurückkehren. Ein Fragezeichen steht hinter Abwehrspieler Dominik Crljenec, der in einem Zweikampf gegen Bahlingen einen Zahn verloren hat.

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