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ProA: Aufstrebende White Wings treffen auf kriselnde Paderborner

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Zweitliga-Basketball in der Main-Kinzig-Halle: Am heutigen Samstag ist um 19 Uhr Sprungball zum Heimspiel der Ebbecke White Wings. Der Tabellenletzte hat den Drittletzten Uni Baskets Paderborn zu Gast. Archivfoto: TAP
Zweitliga-Basketball in der Main-Kinzig-Halle: Am heutigen Samstag ist um 19 Uhr Sprungball zum Heimspiel der Ebbecke White Wings. Der Tabellenletzte hat den Drittletzten Uni Baskets Paderborn zu Gast. Archivfoto: TAP

Basketball. Die White Wings können heute einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt gehen: Mit dem Sieg würden die Hanauer ihren Rückstand auf die Nicht-Abstiegsplätze verkürzen. Gegner ab 19 Uhr in der Main-Kinzig-Halle ist der Uni Baskets Paderborn (live und kostenlos im Internetstream unter airtango.live).

Von Dominik SharafOb der neue US-Profi Jarekious Bradley drei Wochen nach seiner Ankunft in Deutschland sein lang erwartetes Debüt feiert, ist allerdings weiter unklar. „Er hat den Jetlag nicht gut vertragen, aber wir sind uns sicher, dass er uns in der restlichen Saison helfen wird“, bleibt Simon Cote unverbindlich. Bis Bradley mit den White Wings eingespielt und auf der Höhe ist, muss sich der Trainer darauf verlassen, dass der zweite Winterzugang Bryan Smithson an seine Leistung gegen Phoenix Hagen anknüpft und Kapitän Till-Joscha Jönke erneut so gut ersetzt. Trotz zehn erzielter Punkte und einer defensivstarken Leistung erkennt Cote bei der Integration des Spielers in seine Systeme noch viel Luft nach oben, was den Hanauern Mut machen muss.

Es kommt auf die Physis an

Gegen die Uni Baskets Paderborn wird es für die White Wings noch mehr auf die Physis ankommen: Der Sieg gegen Hagen in der Verlängerung steckt Leistungsträgern wie Luquon Choice und Dorian Pinson, die 41 respektive 39 Minuten auf dem Court standen, in den Knochen. Cote gab ihnen am Montagvormittag frei um zu regenerieren. Sonst sollten sich seine Jungs wie bei den jüngsten Erfolgen auf eigene Stärken besinnen, meint er: „Wir müssen eine gute Defensive spielen, uns aber offensiv durchsetzen. Wenn wir als Einheit auftreten, haben wir die Chance zu gewinnen.“

Der Zeitpunkt für das Aufeinandertreffen mit Paderborn ist dennoch günstig: Die Uni Baskets haben lediglich eine ihrer vier jüngsten Partien gewonnen. Die individuelle Qualität des Kaders entspricht aktuell nicht der der Hanauer.

Teamchemie im Vordergrund

Bei Trainer Ulli Naechster steht daher die Teamchemie im Vordergrund. Der US-Amerikaner Joseph Benzinger und der Kanadier Connor Wood sind mit einem Schnitt von 14,7 und 12,7 Punkten noch die gefährlichsten Werfer, allerdings können andere Spieler in die Bresche springen – das bekamen die White Wings im Hinspiel zu spüren, als Ivan Buntic und Matthew Klinewski aufdrehten und jeweils 20 Zähler erzielten. Die 74:85-Niederlage aus dem Oktober zu egalisieren und den direkten Vergleich zu gewinnen muss das zweite Ziel der White Wings sein.

Dass Schalke 04 bereits am Mittwoch eine 72:86-Niederlage gegen Hagen kassierte, war aus Hanauer Sicht erfreulich. Die Gelsenkirchener stehen damit wie Paderborn und die Tigers Tübingen bei 14 Punkten, die das rettende Ufer markieren.

Heißt: Mit einem Sieg können sich die White Wings drei Kontrahenten auf einen Sieg nähern – vorausgesetzt Tübingen punktet am Samstag nicht gegen Ehingen Urspring. Dazu winkt bei einer Schlappe der Baunach Young Pikes gegen die Gladiators Trier am Sonntag der Sprung auf Tabellenplatz 15 – zum ersten Mal seit Saisonbeginn wären die White Wings nicht Letzter.

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