Für Hallensportler wie Handballer, aber auch Schwimmer, Sportschützen oder Reiter, gibt es neue Coronaregeln.
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Für Hallensportler wie Handballer, aber auch Schwimmer, Sportschützen oder Reiter, gibt es neue Coronaregeln.

Corona

Neue Coronaregeln für Hallensportler, Schwimmer, Reiter und Sportschützen

  • Julia Meiss
    VonJulia Meiss
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Seit Donnerstag sind in Hessen die neuesten Verordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wirksam - und die haben auch Auswirkungen auf den Freizeit- und Amateursport. Wichtigste Änderung ist, dass in „gedeckten Sportstätten“, wie der Landessportbund Hessen (lsb h) in seinem Fragen und Antworten-Katalog schreibt, für Sportler die 2G-Regel gilt. Es gibt aber Ausnahmen.

Hanau – Wer in einer Sporthalle, einem Reitstall, Schwimmbad oder überdachtem Schießstand Sport ausübt, muss entweder geimpft oder genesen sein. Das gilt etwa für die Spieler einer Handball- oder Basketballmannschaft sowie für Reiter, Sportschützen oder Schwimmer, nicht aber für deren Trainer und Betreuer. Diese fallen nämlich unter die 3G-Regel für Beschäftigte.

„Unabhängig davon, ob sie angestellt, selbstständig oder ehrenamtlich aktiv sind, gelten für sie die Arbeitsschutzregelungen des Bundes. Vor Betreten des Betriebes (hier also: der Sportstätte) müssen sie nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind (3G). Zu dieser Gruppe zählen etwa Trainer, Betreuer, Schiedsrichter und ähnliche Personen“, klärt der lsb h auf. Ebenfalls von der 2G-Regel für Sportler befreit sind Kinder unter 18 Jahren und jene Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Kontrollieren muss die entsprechenden Nachweise der Sportstättenbetreiber. Das ist im Fall der Hallensportler der Heimverein.

Unter freiem Himmel gilt 3G, nicht aber für Benutzung der Toiletten und Umkleiden

Unter freiem Himmel, also beispielsweise bei Laufveranstaltungen und Fußballspielen, gilt die 2G-Regel nicht. Diese greift nur dann, wenn etwa Toiletten oder Umkleidekabinen benutzt werden. Aber auch hier gibt es Ausnahmen: „Ausnahme könnte hier lediglich ein Einzelner sein, der zum Beispiel während des Trainingsbetriebs die Toilette aufsuchen muss, solange er sich an die AHA-Regelungen hält. Diese Regelung gilt auch für Pferdeställe, die aus Gründen des Tierwohls unter Einhaltung der genannten Regeln betreten werden können, nicht aber für die Nutzung von Reithallen.“ . Findet in Vereinsheimen ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb statt, also der Verkauf von Speisen und Getränken mit Zugang der Öffentlichkeit, kommen die Regeln für die Innengastronomie zur Anwendung.

Weitere Fragen beantwortet der lsb h auf seiner Internetseite. Die Antworten wurden in Abstimmung mit dem Hessischen Ministeriums des Inneren und für Sport erstellt. (Von Julia Meiss)

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