Eine Handvoll: Den fünften Sieg in Folge in der Division ProB feierten die White Wings gegen Karlsruhe.
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Kurz vor den Play-offs müssen die White Wings wegen eines Coronafalls im Team pausieren.

Spieler positiv getestet

Nächster Coronafall bremst White Wings aus

  • Jörn Polzin
    vonJörn Polzin
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Eigentlich wollten die ProB-Basketballer der White Wings Hanau am kommenden Samstag aus eigener Kraft den Play-off-Einzug perfekt machen. Doch dazu wird es aller Voraussicht nach nicht kommen. Schuld ist wieder mal Corona. Und dieser Fall unterstreicht, wie unberechenbar das Virus sein kann. „Vor unserer Partie am Samstag in München wurden unsere Spieler alle negativ getestet.

Hanau – Am Montag gab es dann bei einem Spieler, der sich nicht so gut fühlte, einen positiven Befund“, erläutert Geschäftsführer Sebastian Lübeck. „Das Virus ist keiner Schablone zuzuordnen und greift einfach um sich“.

Die gute Nachricht: Dem Spieler geht es schon etwas besser und vieles deutet auf einen milden Verlauf hin. Er befindet sich in Quarantäne. Die Teamkollegen wurden allesamt negativ getestet, befinden sich ebenfalls in häuslicher Isolation.

Wie lange? Lübeck steht im Austausch mit dem Gesundheitsamt, das diese „besondere Konstellation“ nun bewerten muss. Der Geschäftsführer rechnet angesichts der „restriktiven Maßnahmen“ mit einer zweiwöchigen Quarantäne.

Dafür sprechen auch die Erfahrungswerte. Denn bereits zu Saisonbeginn hatten fünf Coronafälle die Hanauer ausgebremst. Die erneute Zwangspause hätte nun zur Folge, dass die Heimspiele am Samstag gegen Coburg und die Woche darauf gegen Dresden verschoben und vor die Play-offs gequetscht werden müssen – oder gar ausfallen. „Falls sie keine sportliche Bedeutung mehr haben, wäre es denkbar, sie zu streichen“, meint Lübeck.

Das wäre der Fall, wenn Speyer heute Abend sein Nachholspiel gegen Koblenz verliert und Hanau quasi auf der Couch in die Play-offs einzieht. Derzeit sind die Hanauer mit 20 Punkten aus 20 Spielen Tabellensiebter der ProB Süd.

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