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Mit dem Meisterkader in die Landesliga: Bruchköbeler Handballerinnen bereiten sich auf die Saison vor

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Eingeschworene Gemeinschaft: Vor zwei Monaten feierten die Handballerinnen der SG Bruchköbel die BOL-Meisterschaft. Nun ist der Fokus auf die Landesliga gerichtet. F: Scheiber
Eingeschworene Gemeinschaft: Vor zwei Monaten feierten die Handballerinnen der SG Bruchköbel die BOL-Meisterschaft. Nun ist der Fokus auf die Landesliga gerichtet. © Scheiber

Für die Handballerinnen der SG Bruchköbel hat die Vorbereitung auf das Unternehmen Landesliga begonnen. Eine besondere Herausforderung, die sie da vor der Brust haben. Denn: „Die Landesliga Süd ist so stark wie lange nicht“, findet SGB-Trainer Benjamin Gast. Doch seine Spielerinnen nehmen die Herausforderung gerne an - auch wenn es Neuland für den Aufsteiger ist.

Bruchköbel – Vorteil der Bruchköbelerinnen: Sie bleiben komplett zusammen, verfügen somit über ein eingespieltes Team, zu dem mit Saskia Müller und Friederike „Fritzi“ Landau zwei Spielerinnen aus den eigenen Reihen - der zweiten Mannschaft - fest dazugekommen sind.

Mit 16:4 Punkten hatten sich die SGB-Frauen in der Aufstiegsrunde der Bezirksoberliga Offenbach-Hanau den Aufstieg gesichert - die abschließende Niederlage im Spitzenduell gegen die HSG Oberhessen hatte da keinerlei Auswirkungen mehr. Nun möchte man als der unbekannte Newcomer der Liga die Aufstiegseuphorie nutzen, um in der Landesliga die für den Klassenerhalt notwendigen Punkte zu ergattern. Schwer dürfte es vor allem gegen die beiden Oberliga-Absteiger aus Bürgel und Waldorf werden, doch auch landesligaerfahrene Teams wie der TV Langenselbold und die HSG Dietzenbach oder TuS Zwingenberg und der TV Kirchzell sind natürlich nicht zu unterschätzen. Am 17. September steigt die SGB zunächst einmal mit einem Heimspiel gegen die HSG Bachgau in das Punktspielgeschehen ein.

Um gut gerüstet in die Saison gehen zu können, werden jetzt die Grundlagen gelegt. Vergangene Woche erfolgte der Start in die doch recht kurze Vorbereitungsphase. Durch die lange Saison 2021/22 sind es gerade mal zehn Wochen Vorbereitung, wovon immer mal die eine oder andere Spielerin im wohlverdienten Urlaub weilt.

„Wir trainieren eigentlich nur zwei bis drei Wochen mit voller Kapelle“, so Gast, der aber weiß, dass seine Schützlinge auch während des Urlaubs eigenverantwortlich etwas für die Kondition tun. Neben sechs, sieben Testspielen stehen ganze Trainingstage im Vorbereitungsplan der SGB, die dann im September gut gerüstet, aber vor allem hoch motiviert in die Saison starten wird.  kat

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