Zurück in Maintal: Trainer Arno Lang sieht eine Mannschaft gut gerüstet für die Saison. 
Archivfoto: Roland Adrian
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Zurück in Maintal: Trainer Arno Lang sieht eine Mannschaft gut gerüstet für die Saison.

Handball

„Können auf dem Niveau mithalten“: Maintal-Trainer Arno Lang im Interview

  • vonPer Bergmann
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Maintal – Als Dritte der A-Klasse aufgestiegen, geht die HSG Maintal als Außenseiter in das Rennen um den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga. Der neue Trainer Arno Lang sieht seine Mannschaft nach der Vorbereitung gut gerüstet, blickt im Interview aber dennoch auf eine ungewisse Saison voraus.

Sie sind kein Unbekannter in Maintal. Hat das den Wiedereinstieg leichter gemacht?
Es ist jetzt schon sieben Jahre her, dass ich in Maintal als Trainer gearbeitet habe, aber es ist zumindest ein kleiner Vorteil, auf ein paar bekannte Gesichter im Verein zu treffen. Bei den Spielerinnen ist das zum Beispiel Sylvia Lindenthal, die kürzlich ihren 45. Geburtstag feierte. Sie ist noch topfit und soll dem Team mit ihrer Erfahrung Halt geben.
Wie lief die Vorbereitung in dieser ungewissen Zeit?
Ich leite das Training seit rund acht Wochen und habe den Eindruck, dass die Mädels heiß auf den Saisonstart sind. Zusammen mit Stephan Rosenberg, der sich vor allem um das Fitness-Training kümmert, konnten wir uns gut vorbereiten. Unsere drei Testspiele haben gezeigt, dass wir auf BOL-Niveau mithalten können. Die Mannschaft ist auf jeden Fall motiviert, die Lust am Handballspielen ist offensichtlich nicht verloren gegangen. Im Gegenteil: Wir sind froh, dass es endlich losgeht.
Wie sehen Sie Ihr Team im Vergleich zur Konkurrenz aufgestellt?
Aktuell fällt es wahrscheinlich allen Mannschaften etwas schwerer, einzuschätzen, wo sie im Vergleich zu den anderen Teams stehen. Zuletzt war es ja sogar etwas ungewiss, ob es bei dem Termin für den Saisonstart bleiben kann. Aber wir nehmen es, wie es kommt und akzeptieren die Entscheidung des Verbandes. Wichtiger als der Saisonstart ist ohnehin, dass alle gesund bleiben. Vom Alter her ist unser Kader ausgeglichen und jede Position ist doppelt besetzt. Das sind gute Voraussetzungen.
Wie lautet das Saisonziel ihrer Mannschaft?
Wenn man als Dritter aufsteigt, geht man natürlich als Außenseiter in die meisten Spiele. Die Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel haben sich teilweise personell verstärkt. Ich sehe keine wirklich schwachen Teams in der BOL. Aktuell dürften drei bis vier Teams auf unserem Niveau sein, die wollen wir hinter uns lassen, um mit dem Abstieg so früh wie möglich nichts mehr zu tun haben. Die ersten Wochen werden auf jeden Fall spannend und eine wichtige Standortbestimmung.

Das Gespräch führte Per Bergmann

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