Florian Juli (links), der einst für den TV Gelnhausen aktiv war, spielt bald für die SG Bruchköbel. Archivfoto: TAP

Bruchköbel

3. Liga: Florian Juli wechselt im Sommer nach Bruchköbel

Handball. Der Ex-Gelnhäuser Florian Juli ist der erste Neuzugang der SG Bruchköbel für die kommende Saison. Sebastian Dietrich wird den Verein jedoch verlassen.

Von Robert Giese

Der Kader der SG Bruchköbel für die kommende Saison bekommt langsam ein Gesicht: Nachdem die Bruchköbeler bereits die Verträge mit einigen aktuellen Spielern verlängert haben, stellte der Drittligist nun mit Florian Juli den ersten externen Neuzugang vor. Der Rückraumspieler wechselt vom Landesligisten TV Petterweil in die Dreispitzhalle und unterschreibt für zwei Jahre bei der SGB.

Vergangene Saison 26 Drittliga-Tore

Der 25-Jährige hat allerdings auch schon in der 3. Liga Erfahrung gesammelt und stand bis zum Jahresanfang in Diensten des Bruchköbeler Liga-Konkurrenten TV Gelnhausen. Nachdem er dort in der vergangenen Saison jedoch noch auf 19 Spiele kam, brachte es der Rechtshänder in der aktuellen Spielzeit nur auf zwei Einsätze in der 3. Liga und kam hauptsächlich im Landesliga-Team der Gelnhäuser zum Einsatz.

Für Rückraum Mitte geplant

In Bruchköbel soll der 1,90 Meter große Neuzugang vorrangig auf Rückraum Mitte auflaufen. „Er wird uns in beide Richtungen verstärken“, freut sich Kazimir Balentovic, der Sportliche Leiter der Bruchköbeler, über die Verpflichtung Julis, „denn neben seiner Qualität im Angriff ist er auch ein guter Abwehrspieler.“

Dietrich geht nach Niederrodenbach

Die abstiegsgefährdeten Gelb-Schwarzen haben allerdings auch einen Abgang zu verkraften. Sebastian Dietrich sorgt in der kommenden Saison beim Bezirksoberligisten TGS Niederrodenbach für Zuwachs in der Bruchköbeler Kolonie. In der Bulauhalle trifft Dietrich auf drei alte Mannschaftskameraden aus Bruchköbeler Zeiten.

Bald vier Ex-Bruchköbler bei der TGS

Nico Bätz, Maximilian Wolff und Michael Nath als spielender Co-Trainer haben ihre Zelte bereits seit dieser Saison in Niederrodenbach aufgeschlagen, Dietrich wird es ihnen nun ab der kommenden Spielzeit gleichtun. „Ich hatte schon länger Kontakt nach Niederrodenbach“, erklärt Dietrich, der sich im Rückraum ebenso zu Hause fühlt wie am Kreis, über seine ehemaligen Mitspieler habe sich der Kontakt zur TGS schließlich intensiviert.Mit Niederrodenbach hat Dietrich ein klares Ziel: den Aufstieg in die Landesliga.

Landesliga das klare Ziel

Den wird die TGS angesichts von acht Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter OFC Kickers in der aktuellen Spielzeit zwar verpassen, in der kommenden Saison will Niederrodenbach aber unbedingt aufsteigen. „Mit dem Kader, über den wir verfügen, ist das auch ein realistisches Ziel“, ist Dietrich zuversichtlich, gleich in seinem ersten Jahr den Aufstieg feiern zu können.

Abschied fällt schwer

Der Abschied von der SGB falle ihm nach vier Jahren zwar schwer, der Drittliga-Alltag sei aber sehr zeitaufwändig. „Allein die deutlich kürzeren Fahrten zu Auswärtsspielen waren ein Punkt, warum ich wechseln werde und nicht noch ein Jahr in Bruchköbel drangehängt habe.“rob

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